slowUp Basel/Dreiland
Ein Fazit durchzogen wie das Wetter: Nur halb so viele Teilnehmer wie letztes Jahr

Rund 30'000 Teilnehmer bewegten sich heute am slowUp Basel/Dreiland mit Muskelkraft auf autofreien Strassen. Die Schlaufe Ost führte auch nach Rheinfelden. Laut den Organisatoren hat sich die neue Streckenführung auf der Kantonsstrasse bewährt.

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An der Baustelle des Basler Kunstmuseum-Neubaus brauchte es etwas Hilfe um auf dem richtigen Weg zu bleiben
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An der Baustelle des Basler Kunstmuseum-Neubaus brauchte es etwas Hilfe um auf dem richtigen Weg zu bleiben
An der Baustelle des Basler Kunstmuseum-Neubaus brauchte es etwas Hilfe um auf dem richtigen Weg zu bleiben
Über die Wettsteinbrücke in Richtung Kleinbasel
Dem Rhein entlang am grossbasler Ufer im St. Johann
Dem Rhein entlang am grossblasler Ufer im St. Johann
Die Slow-Up Strecken waren oft mit Gittern und Absperrbändern vom Autoverkehr abgetrennt, wie hier am Rhein zwischen Tinguely-Museum und Rankhof
Für einmal gilt das Fahrverbot für Velos bei der Unterführung beim Tinguely-Museum nicht
Verpflegungen und Erholung am Voltaplatz beim Stellwerk
Verpflegungen und Erholung am Voltaplatz beim Stellwerk
Verpflegungen und Erholung am Voltaplatz beim Stellwerk
Den Petersgraben hoch
Verpflegungsstand mit Bratwürsten am Petersplatz
Eindrücke vom Slow Up 2013 im Dreiland
Heuwaage-Viadukt
Heuwaage-Viadukt
Heuwaage-Viadukt

An der Baustelle des Basler Kunstmuseum-Neubaus brauchte es etwas Hilfe um auf dem richtigen Weg zu bleiben

Kenneth Nars

«Unser Fazit fällt durchzogen aus», sagte Wendel Hilti, Geschäftsführer von slowUp Basel-Dreiland am späteren Sonntagnachmittag. Auf rund 30'000 Teilnehmende fielen die ersten Schätzungen aus, 600 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. «Im Vergleich zum aussergewöhnlichen vergangenen Jahr mit 65'000 Teilnehmern ist dies ein starker Rückgang», so Hilti.

Schuld daran seien hauptsächlich das Wetter und vor allem auch die Wetterprognosen, die dann doch nicht in dem Masse eintrafen wie angekündigt. «Der Regen zu Beginn hielt halt viele von einer Teilnahme ab.»

Der slowUp hat sich gemäss Hilti nach sieben Jahren einen Stamm an Teilnehmenden erarbeitet. «Es gibt richtige slowUp-Fans aus der ganzen Schweiz, die bei jedem Wetter teilnehmen. Der Schönwetterfahrer überlegt es sich bei solchen Bedingungen halt zweimal, ob er raus geht.» Vor zwei Jahren war die Teilnehmerzahl mit 25'000 sogar noch tiefer ausgefallen.

Einzelne Streckenchefs zählen dabei stichprobenartig die Vorbeifahrenden. «Dazu hilft ihnen die Erfahrung aus den vergangenen Jahren.» Bewährt habe sich die neue Streckenführung über Kaiseraugst und Rheinfelden. «Es hat insgesamt praktisch keine Probleme gegeben», ist Hilti erleichtert. Aufgefallen ist dem Geschäftsführer die steigende Zahl an Elektrovelos. (tgf)