Das Universitäre Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB) hat das erste Betriebsjahr mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen. Dieser belief sich bei einem Bruttoertrag von knapp 36 Millionen auf 200'000 Franken.

Die Verantwortlichen sehen das UZB nach dem ersten Jahr auf Kurs, wie sie am Mittwoch in einer Mitteilung schrieben. Die Basler Regierung hatte den ersten Jahresabschluss am Dienstag genehmigt.

Vom Bruttoertrag von 35,7 Millionen Franken entfielen 20 Millionen auf Patientenbehandlungen. Eingerechnet sind dabei die Beiträge des Kantons für die soziale Zahnmedizin. 11 Millionen Franken trug die Universität Basel bei, welche Lehre und Forschung finanziert.

Die übrigen Erträge setzten sich vor allem aus Drittmittelzugang sowie Waren- und Gebühreneinnahmen zusammen. Bei den Ausgaben war der Personalaufwand mit 26 Millionen Franken der grösste Posten. Der übrige Betriebsaufwand lag bei knapp 7 Millionen.

Damit die in der Eignerstrategie langfristige Refinanzierung der Investitionen sichergestellt werden könne, müsse die Gewinnmarge jedoch mittelfristig deutlich verbessert werden, wird UZB-CEO Andreas Stutz in der Mitteilung zitiert. Zu Effizienzgewinnen soll die für 2019 geplante Zusammenführung der heutigen drei Standorte im Campus Rosental im Kleinbasel führen.

80'000 Behandlungen

Das UZB als öffentlich-rechtliche Anstalt war per 1. Januar 2016 aus dem Zusammenschluss der Universitätskliniken für Zahnmedizin und der Öffentlichen Zahnkliniken entstanden. Die Basler Stimmbevölkerung hatte das Gesetz zum UZB im März 2015 mit rund 64 Prozent Ja-Stimmen deutlich angenommen.

An den drei Standorten wurden im vergangenen Jahr rund 80'000 Behandlungen durchgeführt. Zusätzlich wurden gemäss Geschäftsbericht über 1'000 Kindergarten- und Schulklassen in Basel-Stadt besucht. Dabei wurde bei rund 14'000 Kindern die jährliche Gebisskontrolle durchgeführt. Zurzeit beschäftigt das UZB rund 280 Mitarbeitende, verteilt auf rund 210 Vollzeitstellen.