Café
Ein kleines Stück Frankreich öffnet seine Tore vor der Grenze

Heute um 14.14 Uhr öffnet das Café St.Louis an der Elsässerstrasse seine Türen. Die Geschäftsführer des kleinen Lokals legen Wert auf den regionalen Bezug und lokale Produkte.

Jasmin Grasser
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Das Team an der Bar, dem Herzstück des neuen Cafés.

Das Team an der Bar, dem Herzstück des neuen Cafés.

Kenneth Nars

Künftige Besucher schauen neugierig durch die grosszügige Fensterfront an der Elsässerstrasse 29. Michael Hänggi, Geschäftsführer des Cafés St. Louis, freut sich am Interesse des Quartiers an seinem Lokal: ein gutes Zeichen für die heutige Eröffnung.

Von der Krippe zum Café

Klein sind die Räume, in denen sich zuvor eine Kinderkrippe befand. Nach den Umbauarbeiten ist nun die Bar der Mittelpunkt des Cafés. «Sie besteht aus Holzelementen, die vorher am Schaufenster verwendet wurden», erzählt Hänggi. Der ganze Stolz ist die «La Scale»-Kolbenmaschinen, die über die Crowdfunding-Seite «100days» finanziert wurde.

Für die Innengestaltung ist der Architekt Christophe Scheidegger verantwortlich, der Holzschriftzug an der Wand, die Bierdeckel und Speisekarten wurde von den Basler Designerinnen von Takelwerk entworfen. Der Kaffee kommt von der lokalen Rösterei Haenowitz und Page.

Hänggi und sein Geschäftspartner Christoph Nyfeler legen Wert auf lokale und regionale Produkte. «Als wir das Lokal an der Elsässerstrasse bekamen, wussten wir, dass wir auch französische Produkte verkaufen wollen.»

Produkte aus Frankreich

Die Pains au Chocolat, Croissants und Patisserie kommen von einer Bäckerei aus St. Louis. Zu trinken gibt es das französische Pendant zur Schweizer Gazosa-Limonade: «La Mortuacienne». Auch den Namen hat das Café wegen seiner Lage. «Wir sind genau am Elfertram, dessen Endstation St. Louis Grenze ist.»

Die Zusammenarbeit der beiden Geschäftsführer entstand bei der gemeinsamen Bewerbung für die Oetlinger-Buvette im letzten Jahr. «Dort haben wir bemerkt, dass wir ein gutes Team sind.»

Vorläufig öffnet das Café von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends. Besonders am Morgen soll die Möglichkeit, den Kaffee mit zu nehmen den Umsatz ankurbeln. «Es kann sein, dass wir bald bis zehn Uhr öffnen, um Gäste nicht rauswerfen zu müssen», sagt Hänggi. In naher Zukunft soll sonntags auch ein Brunch angeboten werden.