Was gibt es Besseres, um sich auf «die drey scheenschte Dääg» vorzubereiten, als das Glaibasler Charivari zu besuchen? Auch dieses Jahr wird vom 20. «Jänner» bis zum 3. Februar im Volkshaus Basel getrommelt, geflötet, gesungen und viel gesprochen.

Das Event hat in diesem Jahr einen besonderen Gönner. Die «Charivari-Gniesser» wurden dieses Jahr gegründet. Eine Gönnergemeinschaft, die laut dem Chef des Charivari, Walter. F. Studer, ein wenig mehr «gedätschelt» wird als die anderen Besucher, dafür jedoch auch einen namentlichen Beitrag zahlt. Auch im Schauspielensemble ist eine Neuheit zu finden. Wie Regisseurin Colette Studer, die seit dem letzten Jahr am Werk ist, ankündigt, ergänzt der Luzerner Roger Wicki das Ensemble und ist jetzt schon fleissig dabei, mithilfe von Hörbüchern und Sprachübungen ein reines Baseldytsch zu erlangen.

D Ohregribler vertreten Guggen

Und das Ensemble bringt auch eine andere Neuheit auf die Bühne. Jeder Schauspieler wird beim Charivari 2018 einen Solo-Auftritt haben. Ansonsten ist am kommenden fasnächtlichen «Bijou» alles eher traditionell gehalten. Die Basler Rolli Fasnachtsgesellschaft wird die Fasnachtscliquen vertreten. Als Guggemusik werden die Ohregribler auftreten, die Spitzbuebe präsentieren sich wie jedes Jahr als Pfeifergruppe. Mit Reimen um sich werfen werden die Gwäggi, die ihre Schnitzelbänke preisgeben. Das Organisationskomitee des Charivaris versucht momentan noch, die Zusage für einen zweiten Schnitzelbank zu erlangen, die ist ihnen jedoch noch nicht sicher. Als Soloauftritt wird Mathias Brenneis den Blaggedde-Verkäufer geben.

Pro Vorstellung können sich 576 Fasnachtsfreudige im Volkshaus einfinden, total gilt es also 8 640 Leute an das diesjährige Charivari zu locken. Tickets gibt es für 49 bis 74 Franken im Basler Tattoo Shop und an allen Ticketcorner-Verkaufsstellen. (olm)