Baumann & Cie

Ein Minus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr – eine Beteiligung ist der Grund

Der Eingangsbereich der Bank Baumann und Cie in Basel.

Der Eingangsbereich der Bank Baumann und Cie in Basel.

Die Basler Privatbank «Baumann & Cie Banquiers» hat im 2017 so viel verdient wie noch nie. Wenig überraschend also, resultierte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus gegenüber dem Vorjahr von zwölf Prozent.

So viel verdient wie 2017 hat die Basler Privatbank «Baumann & Cie Banquiers» noch nie. Wenig überraschend also, resultierte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus gegenüber dem Vorjahr von zwölf Prozent. Wobei die Firma im 2018 noch immer ein Gesamtergebnis von 15,4 Millionen Franken ausweist.

Der Grund für das Minus ist die Beteiligung an der Baselbieter Pharmafirma Polyphor, sagte Bankteilhaber Matthias Preiswerk an einer Medienorientierung. «Das hat uns das Gesamtergebnis in den letzten Tagen von 2018 verhagelt», sagte er. Baumann und andere, zum Teil langjährige Investoren mussten laut Preiswerk Verträge unterschreiben, die sie daran hinderten, Polyphor-Aktien zu handeln. Das Unternehmen ging im Mai an die Börse, der Aktienkurs sank in der Folge stetig und mit ihm auch der Wert der Investition von Baumann.

Reagieren konnte die Bank jedoch nicht, so Preiswerk. Er zeigt sich aber optimistisch, dass die Investition in Zukunft wieder mehr Wert sein wird. Bis im Mai kann die Bank allerdings nur hoffen, dass der Aktienwert nicht noch mehr fällt. Denn handeln kann sie die Aktien weiterhin nicht. Sehr zufrieden ist die Privatbank hingegen mit dem operativen Geschäft. Dort schaute ein Ergebnis von 7,5 Millionen Franken raus.

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