Am 25. Oktober wurde das Baugesuch zum Umbau der Kaserne zu einem Kultur- und Quartierzentrum eingereicht. Die Eckpunkte des Grossprojekts sind bekannt. Doch im umfangreichen Dossier, welches Infos von der Anzahl der zu fällenden Bäume (13) bis hin zur Entsorgung für den geplanten Fettabscheider des künftigen Restaurants regelt – ist eine Reihe an spannenden Details versteckt. Etwa, was die künftige Plaza angeht – den dreistöckigen Durchgang im Kopfgebäude der Kaserne.

«Ein neuer Ort für Basel» soll die Plaza werden, schwärmen die Verantwortlichen im Projektbeschrieb: «Das Herzstück des Umbaus». Für die Plaza sind spezielle lärmdämmende Beleuchtungskörper geplant. Dazu werden auf der Rheinseite alle bestehenden Fenster vergrössert, indem sie nach unten verlängert werden. Das Untergeschoss wird um 50 Zentimeter auf das Niveau der Rheinseite gesenkt. Im Zentrum wird das Gebäude entkernt, die bestehende Holzbalkendecke durch eine Stahlbetonrippendecke ersetzt. Auch sonst wird die Kaserne rundum erneuert: Schadstoffsanierung, besser isolierte Fenster, Rampen für behindertengerechten Zugang.

Dachterrasse mit Lärm-Obergrenze

Insgesamt sind drei Gastrobetriebe vorgesehen. Im Erdgeschoss des nördlichen Seitentraktes soll ein Café entstehen, welches mit einer Buvette kombiniert wird. Im Anbau Süd soll ein Restaurant angesiedelt werden, das sich über drei Stockwerke erstreckt. Im Dachgeschoss des südlichen Turms schliesslich ist Platz für eine Bar inklusive Dachterrasse vorgesehen. Auch die Lärmfrage ist dabei klar geregelt. 90 Dezibel sind als Obergrenze vorgesehen. Der Zugang zur Dachterrasse muss als Schleuse ausgebildet werden, sodass kein Lärm nach draussen dringt.
Während des Umbaus muss ausserdem das Führungsseil der Fähre temporär umgeleitet werden. Dabei muss ein vorübergehender Anschluss aufgestellt werden, der an die Fassadensicherung gekoppelt ist.