Wenn am Montag die Türen wieder öffnen, werden die Besucher des Schwimmbad Rialto oberflächlich kaum Neues entdecken. Denn die grosse Veränderung fand tief unter den

Schwimmbecken statt. «Die neue Chloranlage ist unser Herzstück», sagt Roland Mathys, Betriebsleiter vom Rialto. Die neue Anlage produziert aus Salz Chlor, vorher wurde dies

mit Salzsäure gemacht.

Noch letzte Arbeiten

«Wenn man mit Salzsäure arbeitet, treten immer Gase aus, die Rost an den Metallarmaturen verursachen», erklärt Mathys den Unterschied zur alten Anlage, die 30 Jahre in Betrieb war. Die Ozonanlage, in der die herausgefilterten Harnstoffe und Chloramine vernichtet werden, sowie der Schwefelsäuretank, der für die Regulierung des pH-Wertes im Wasser gebraucht wird, stehen im neuen Raum. «Im Moment sind wir in der Endphase, das heisst der Maler überstreicht noch alle Handwerkerspuren an den Wänden», sagt Mathys. Die Kosten für den gesamten Umbau belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken.