Wer mit dem Zug in Basel einfährt, dem sticht es sofort ins Auge: das Coop-Hochhaus im Gundeli. Doch der 14-stöckige Hauptsitz der grössten Schweizer Detailhändlerin ist mittlerweile in die Jahre gekommen. «Seit dem Erstbezug im Jahr 1978 wurde 2001 lediglich ein sanftes Facelifting durchgeführt», sagt Unternehmenssprecher Urs Meier. «Um eine weitere störungsfreie Nutzung sicherzustellen, drängt sich eine umfassende Sanierung des Gebäudes auf.»

Coop macht dabei keine halben Sachen. Das Gebäudeinnere mitsamt der Haustechnik wird saniert und der Innenausbau komplett erneuert. So werden die Büroflächen modernisiert und der Kern mit Nasszellen und Liften renoviert. Auch die graue Gebäudehülle soll deutlich moderner werden. Sie wird mit einer Doppel-Glasfassade inklusive eingebautem Sonnenschutz und Photovoltaik-Anlage versehen. «Damit wird der Energieverbrauch gesenkt und das Gebäude wirkt modern, eleganter und leichter», wirbt Meier.

Ab 2020 zusätzliche 160 Stellen in Basel

Heute arbeiten 1275 Mitarbeiter am Coop-Hauptsitz. Ab 2020 werden zusätzliche 160 Stellen nach Basel verschoben. Neu wird auch die 13. Etage in dem 52 Meter hohen Bau für Büroräume genutzt. Dort ist derzeit noch das Restaurant Panorama untergebracht. Dieses zieht neu an die Thiersteinerallee gleich in die unmittelbar benachbarte Liegenschaft. «Dort entsteht im Erdgeschoss ein topmodernes Personalrestaurant mit schönem Wintergarten und modernen Raumverhältnissen», rührt Sprecher Meier weiter die Werbetrommel.

Die Sanierungs- und Bauarbeiten sind soeben gestartet worden. Geht alles nach Plan, werden die Arbeiten Ende 2020 abgeschlossen sein.