Bebauungsplan
Ein Tennisplatz auf 125 Meter Höhe im Kleinbasel

Und noch ein Turm: Die Juso Basel-Stadt fordert die Roche auf, Wohnraum für ihre Angestellten zu schaffen - mit Tennisplatz auf dem Dach.

Bigna Bornhauser
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So sieht der Vorschlag der Juso Basel-Stadt für ein neues Wohnhochhaus am Rheinufer im Wettstein-Quartier aus (Gebäude ganz rechts).

So sieht der Vorschlag der Juso Basel-Stadt für ein neues Wohnhochhaus am Rheinufer im Wettstein-Quartier aus (Gebäude ganz rechts).

Zur Verfügung gestellt

Ein Hochhaus mit 600 Wohnungen und ein Tennisplatz auf dem Dach – so stellen sich die Jungsozialisten Basel-Stadt (Juso) die Umgestaltung der Tennisplätze am Schaffhauserrheinweg vor.

Als Antwort auf den am Montag öffentlich aufgelegten Bebauungsplan des Nordareals der Roche präsentierten die Juso sechs Forderungen. Eine davon ist das Erstellen von zusätzlichem Wohnraum: «Wenn man sich für wirtschaftliches Wachstum ausspricht, muss man sich auch mit den Konsequenzen auseinandersetzen», sagt Lukas Gruntz, Leiter der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung der Juso. «Der jetzige Tennisplatz liegt an bester Lage. Das Grundstück gehört dem Kanton und könnte durch das Wohnhaus mehr Nutzen bringen», sagt Gruntz. Dennoch sei den Juso bewusst, dass das 125 Meter hohe Wohnhaus keine konkrete Lösung darstelle. «Der Ansatz sollte als Diskussionsbeitrag verstanden werden», sagt Gruntz.

Das Wohnhochhaus mit Tennisplätzen.

Das Wohnhochhaus mit Tennisplätzen.

Zur Verfügung gestellt

Novartis Campus als Vorbild

Weiter setzen sich die Juso mit der Gestaltung der Roche-Bauten auseinander. Sie fordern einen Architekturwettbewerb. «Ich sehe es als Chance für die Roche, die Akzeptanz für ihre Baupläne bei der Bevölkerung zu steigern», meint Gruntz.

Beim Bau eines Gebäudes mit 200 Meter Höhe soll die Öffentlichkeit laut Juso ein Mitspracherecht erhalten. Andere Unternehmen hätten gezeigt, wie es funktioniert: «Am Beispiel der Novartis sieht man, das auch architektonische Vielfalt, erstellt durch verschiedene Architekten, möglich ist», sagt Gruntz.»

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