Preisträger

Eine Baslerin gewann den ersten Schweizer Predigtpreis 2014

Die Basler Pfarrerin Caroline Schröder Field

Die Basler Pfarrerin Caroline Schröder Field

Der evangelische Kirchenbund hat den ersten Schweizer Predigtpreis 2014 lanciert und hat 245 Predigten bekommen. Von den eingereichten Texten wurden fünfzehn ausgezeichnet.

Der Schweizer Predigtpreis 2014 in der deutschsprachig-rätoromanischen Kategorie geht an Caroline Schröder Field. Caroline ist Pfarrerin am Basler Münster und bekommt für ihre Predigt «Elia in der Wüste» zu 1 Könige 19,4-13a eine Auszeichnung. Sie hat die Jury durch ihre klare, narrative Linie und ihrer theologischen Prägnanz und seelsorgerlichen Tiefe beeindruckt.

Viele der eingereichten Predigten übersetzen die soziale und politische Tragweite der biblischen Texte für die Hörerinnen und Hörer von heute auf interessante Weise. 

Auch in anderen Kategorien wurden Preise verliehen. In der französisch-italienischsprachigen Kategorie gewann Isabelle Ott-Bächler den Preis für ihre Predigt «Ne pas arracher l'ivraie...» zu Matthäus 13,24-30. Sie schaffte es die meisterhafte Verbindung von den Zeloten aus der Zeit Jesu zu den Politikern der heutigen Zeit herzustellen, ohne deshalb den Durchschnittshörer zurückzulassen. Line Dépraz, Vorsitzende der französischsprachigen Jury, meint: «Diese Predigt stellt ein bemerkenswertes Zeugnis innerhalb einer Gesellschaft dar, die sich immer stärker säkularisiert und laizisiert, obwohl eine wachsende Anzahl von Bürgern auf der Suche nach Spiritualität ist»

Für ihre Radiopredigt wird Manuela Liechti-Genge ausgezeichnet. Sie ist Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Porrentruy JU und Dozentin an der Universität Bern.

Die drei Hauptpreise sind jeweils mit einem Beitrag von 1000 Franken dotiert. Die Predigten werden im Sammelband «Ausgesprochen reformiert - Predigten» publiziert, der am 3. November 2014 erscheint.

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