Neueröffnung

Eine neue Bar zum Jubiläum

Es fehlt noch der letzte Schliff, dann sind sie bereit mit ihrer neuen Bar Pot Still am Kohlenberg: Daniel Mumenthaler und Pascal Kunz (rechts).

Es fehlt noch der letzte Schliff, dann sind sie bereit mit ihrer neuen Bar Pot Still am Kohlenberg: Daniel Mumenthaler und Pascal Kunz (rechts).

Die Macher von «Hinz & Kunz» feiern am 10. Oktober die Eröffnung ihres zweiten Lokals – mitten in der Stadt.

In fünf Jahren haben es Daniel Mumenthaler und Pascal Kunz geschafft, mit «Hinz & Kunz» einen Fixstern in der Basler Barszene zu bilden. In der Markthalle warten die beiden Inhaber, die zusammen ein halbes Jahrhundert Erfahrung hinter dem Tresen mitbringen, mit einer exquisiten Auswahl an Hochprozentigem und feinsten Cocktails auf. Das hat sich herumgesprochen. Der Laden läuft wie geschmiert.

Nun wagen sie, quasi als Geschenk für sich zum Fünfjährigen, den Schritt in die Innenstadt, an den Kohlenberg 11, dort, wo bis vor kurzem über dem Eingang «Peanuts Bar» in geschwungener Schrift zu lesen war und die Kult-Bardame Renate wirkte. Seit Wochen wird hier renoviert, gemalt, werden Böden herausgerissen, Wände im Retro-Stil tapeziert und Barmöbel herangekarrt. Am 10. Oktober um 22 Uhr 10 ist es soweit: Die Bar Pot Still feiert Eröffnung. «Finanziert haben wir das aus dem eigenen Sack, das ist unser Spar-Batze, der hier jetzt drinsteckt», sagt Mumenthaler.

Hinter dem Schritt stecken auch wirtschaftliche Überlegungen: «Ab zwei Bars lohnt es sich, da kann man Geld verdienen. Wir können mit dem neuen Lokal Synergieeffekte mit ‹Hinz & Kunz› nutzen, etwa beim Einkauf oder der Buchhaltung.» Ausserdem wolle man unabhängiger von der Markthalle werden, «und die Lokalität mitten in der Stadt hat uns auch sehr gereizt».

Der neue Name soll die Kenner anlocken

Mumenthaler sagt, Kunz und er hätten sich bewusst für einen neuen Namen entschieden, obschon «Hinz & Kunz» von Beginn weg wohl mehr Leute anlocken würde, weil der Name bereits bekannt ist. «Wir wollten bewusst etwas anderes, um zu signalisieren, dass wir am Kohlenberg mit einem abgeänderten Konzept aufwarten. Es soll eine kleine, klassische Bar werden für junge und alte Geniesser. Farbigen Wodka oder Jägermeister wird es hier nicht geben.» Gediegener ist das Ambiente auch ein Ort des Genusses für Kenner feinster Spirituosen und solche, die es werden wollen. Deshalb der Name Pot Still, der Brennkessel aus Kupfer. «Das wird vor allem Experten hellhörig machen – und hoffentlich auch anlocken», so Mumenthaler.

Zur Auswahl stünden im Lokal, das 42 Sitzplätze anbieten wird, klassische Whisky- und Rumcocktails, schöne Daquiris, Mojito – Drinks im «old fashioned»-Stil. Zudem lokales Bier (Ueli) und Gins. «Rund 120 Whisky-, 60 Rum- und 30 Ginsorten werden zur Auswahl stehen, wir fangen mal diskret an», sagt Mumenthaler mit einem Augenzwinkern.

Eine Bar auch für Gastronomen

Speziell auch die Öffnungszeiten: Von Mittwoch bis und mit Samstag geöffnet, wird «Pot Still» erst um 19 Uhr abends starten und dafür bis 2 (an Werktagen) respektive 5 Uhr an den Wochenenden offen haben. «Es gibt nur wenige gute Orte in dieser Stadt, wo man zu einer solchen Zeit noch etwas Gutes zu trinken bekommt und entspannen kann», sagt Mumenthaler.

Damit wollten er und sein Partner Kunz nicht nur Nachtvögel, sondern auch andere Gastronomen ansprechen, die ihren – späten – Feierabend geniessen wollen.

Vor Ort anwesend sein werden jeweils entweder Mumenthaler oder Kunz sowie ein weiterer Mitarbeiter, «einer unserer besten». Die bisherige Mitarbeiterzahl von neun bleibt bestehen.

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