Drei Monate lang ist Walter Beutler letztes Jahr im Rollstuhl durch Indien gereist. Jetzt hat er ein Buch darüber geschrieben, der Titel: «Mit dem Rollstuhl ans Ende der Welt». Das «Ende der Welt» setzt er gleich mit «dem Ende meiner Möglichkeiten».

Es ist kein Reiseführerer, Beutler hat Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Blogeinträge zusammengetragen. Der Basler hat eine Botschaft, die über seine Behinderung hinaus geht: Er will sowohl «Rollis» als auch Fussgänger dazu anregen, ihre Träume zu verwirklichen, und einen Sprung ins Unbekannte zu wagen.

Unterschiedliche Wahrnehmung

Im Interview in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele Züri spricht er unter anderem über den Unterschied der öffentlichen Wahrnehmung von Rollstuhlfahrern in Indien und der Schweiz. «Hier begegnen mir die Menschen manchmal, als wäre ich von einem anderen Planeten», sagt er.

Aber auch politisch sieht er Menschen mit Behinderung noch lange nicht gleichgestellt mit solchen ohne. Viel mehr warnt er vor einer «Rückwärtsentwicklung» bei der Integration von mobilitätseingeschränkten Personen. (poe)

Mit dem Rollstuhl ans Ende der Welt

Mit dem Rollstuhl ans Ende der Welt

Sehen Sie hier das ganze Gespräch mit Walter Beutler.