Tierisch

Einfach zum Knuddeln: Im Basler Zolli gibt's acht junge Totenkopfäffchen zu bestaunen

Die Totenkopfäffchen im Zolli haben Nachwuchs bekommen. Nebst den acht jungen Äffchen beherbergt der Zoo Basel neu auch den seltensten Fisch der Schweiz.

(dpo) Nach zwei Jahren ohne Nachwuchs ist bei den Totenkopfäffchen im Zolli gleich eine ganze Schar Jungtiere zu sehen. Die kleinen Äffchen kamen zwischen dem 10. Mai und dem 17. Juni zur Welt, wie der Zoo Basel am Mittwoch schreibt. Im Zoo leben die Totenkopfäffchen zusammen mit den Wollaffen in der gleichen Anlage. Die beiden Arten verstünden sich gut. Ältere Jungtiere klettern beim Spielen gerne auf den Wollaffen herum und dürfen manchmal auf deren Rücken mitreiten, heisst es in der Mitteilung.

Neu beherbergt der Zolli im Vivarium den seltensten Fisch der Schweiz, den Rhone-Streber, auch Roi du Doubs genannt. Bereits seit 1996 steht der bis zu 20 Zentimeter lange Fisch auf der Roten Liste. Von ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in der Rhone und ihren Nebenflüssen werden nur noch 17 Prozent vom Rhone-Streber besiedelt, wie der Zoo mitteilt.

Der Rohne-Streber ist die am stärksten gefährdete Fischart der Schweiz.

Der Rohne-Streber ist die am stärksten gefährdete Fischart der Schweiz.

Dem Roi du Doubs erschweren vor allem künstliche Schwellen und Stauwehre das Leben, aber auch die schwankenden Wasserstände und die Wasserverschmutzung. Die Rhone-Streber im Zolli stammen aus der Zucht des Süsswasser-Aquariums Aquatis in Lausanne. Der Zoo Basel nimmt an einem Zuchtprogramm teil, welches von der CEN (Conservatoire d’espaces naturels) Rhône-Alpes geführt wird.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1