Universitätsspital Basel

Einmal gesund in den Operationssaal – der Tag der offenen Türe macht es möglich

Der Tag der offenen Türe im neuen Operationstrakt Ost des Universitätsspitals zeigte wieder einmal: Medizin, das interessiert und fasziniert. Der neue Operationstrakt stand für einen Tag somit auch Gesunden offen.

Dem einen und der anderen wurde etwas flau im Magen angesichts der Videowände, auf denen Bilder diverser Operationen flimmerten. Andere nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, wie modernste Operationstechniken funktionieren. Liessen sich etwa im Detail erklären, wie eine bestimmte Herzoperation funktioniert, oder was genau der Chirurg denn sieht, wenn er mittels Hightechbrille und einem kleinen Schnitt in einem Bauchraum am Werken ist.

Der Tag der offenen Türe im neuen Operationstrakt Ost des Universitätsspitals zeigte wieder einmal: Medizin, das interessiert und fasziniert. Etliche Tausend Besucher waren es, die durch die grüngefliesten Gänge strömten. Zu Spitzenzeiten reichte die Warteschlange bis weit hinaus auf den Petersgraben. Die Ärztinnen, Pfleger, Chirurgen und potenziellen Patienten führten angeregte Gespräche, immer wieder unterbrochen durch den freudigen Schrei eines Kindes «I ha e Bär gfunde!». Denn die jüngsten Besucher in der Welt der modernen Spitzenmedizin durften Bärenspuren am Boden folgen und kleine Chirurgen-Teddys aufspüren. Pro gefundenem Teddy gab es einen Stempel und am Ende einen «Bhaltis». So ausgelassen wird es am Februar nicht mehr zu- und hergehen in den neuen Räumen. Diese wurden in den letzten sechs Jahren gebaut und beinhalten neben 16 topmodernen Operationssälen, eine Intensivstation mit 26 Plätzen, einen Aufwachraum mit 22 Plätzen und eine Zentralsterilisation.

Die Verantwortlichen freuen sich insbesondere auf die kürzeren Wege innerhalb ihres neuen Reichs, die mehr Effizienz, aber auch mehr Sicherheit für die Patienten bringen sollen.
Die Operationssäle und ihre Nebenräume sind nach modernsten Erkenntnissen angelegt, sodass die Chirurgenteams den Patienten nicht mehr verlassen müssen, um etwa Schnittbild- oder Gefässdiagnosen zu erhalten.

Der neue Operationstrakt bringt die Gesamtzahl an Operationssälen am USB auf 28. Wobei der neue Trakt, dessen Bau etwa 142 Millionen Franken gekostet hat, vor allem für die schweren, komplizierten Eingriffe vorgesehen ist.

Autor

Nicolas Drechsler

Nicolas Drechsler

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