Trotz grosser Hitze reiht sich in Basel während dieser Tage Baustelle an Baustelle. Nicht nur am Bahnhof SBB wird der Boden aufgerissen und Leitungen oder Tramgleise werden gelegt. Das Basler Tiefbauamt führte gestern die Medien durch die Stadt am Rheinknie und erzählte vom Stand der Dinge betreffend die grossen Bauprojekte.

Die Funken sprühen im Stollenbau der Kanalisation an der Elsässerstrasse. In Richtung Saint-Louis Grenze werden derzeit neben dem Kanalisationsbau die Werkleitungen erneuert sowie die Hafenbahn und der Strassenbau in der Hüninger-, Kohlen- und Schlachthofstrasse zurückgebaut. Grund für die Neu- und Umgestaltungsarbeiten im St. Johannquartier sei die Veränderung des Gebietes rund um die Elsässerstrasse, erklärt Urs Brunold, Leiter Abteilung Ausführung und Infrastruktur beim Tiefbauamt. Einer der Auslöser sei der Bau der Nordtangente gewesen. In einem nächsten Schritt - ab Mitte 2014 - werden in der Elsässerstrasse neue Tramgleise und ein neuer Strassenbelag eingebaut. Zudem solle die Verkehrsführung in den Kreuzungsbereichen verbessert werden, fügt Oberbauleiter Marc Spichty an. Die Umgestaltungsarbeiten beinhalten einen neuen Strassenquerschnitt in der Elsässer- und Hüningerstrasse mit beidseitigen Velostreifen und neuen behindertengerechten Tramhaltestellen. Die Haltestelle Hüningerstrasse der Linie 11 wird zu einer Velolichtinsel. Das heisst, das Tram hält neben einem Velostreifen an. Die Fahrräder ihrerseits fahren auf Höhe der Haltestelle über eine Erhöhung. Die Hüningerstrasse sei nicht eine klassische Aussteiger-Haltestelle, so Spichty. Die meisten Leute, die ein- und aussteigen, arbeiten bei der Firma Bell, die dort ihren Standort hat. Die Gesamtkosten der Neu- und Umgestaltung Elsässerstrasse belaufen sich auf 35,5 Millionen Franken. Mit 14,4 Millionen werden am meisten Mittel in die Strassenanlage gesteckt. Die Bauarbeiten sollen Ende 2015 abgeschlossen sein.

Neue Wege und Leitungen an der Elsässerstrasse in Richtung Saint-Louis Grenze

Die Funken sprühen im Stollenbau der Kanalisation an der Elsässerstrasse. In Richtung Saint-Louis Grenze werden derzeit neben dem Kanalisationsbau die Werkleitungen erneuert sowie die Hafenbahn und der Strassenbau in der Hüninger-, Kohlen- und Schlachthofstrasse zurückgebaut. Grund für die Neu- und Umgestaltungsarbeiten im St. Johannquartier sei die Veränderung des Gebietes rund um die Elsässerstrasse, erklärt Urs Brunold, Leiter Abteilung Ausführung und Infrastruktur beim Tiefbauamt. Einer der Auslöser sei der Bau der Nordtangente gewesen. In einem nächsten Schritt - ab Mitte 2014 - werden in der Elsässerstrasse neue Tramgleise und ein neuer Strassenbelag eingebaut. Zudem solle die Verkehrsführung in den Kreuzungsbereichen verbessert werden, fügt Oberbauleiter Marc Spichty an. Die Umgestaltungsarbeiten beinhalten einen neuen Strassenquerschnitt in der Elsässer- und Hüningerstrasse mit beidseitigen Velostreifen und neuen behindertengerechten Tramhaltestellen. Die Haltestelle Hüningerstrasse der Linie 11 wird zu einer Velolichtinsel. Das heisst, das Tram hält neben einem Velostreifen an. Die Fahrräder ihrerseits fahren auf Höhe der Haltestelle über eine Erhöhung. Die Hüningerstrasse sei nicht eine klassische Aussteiger-Haltestelle, so Spichty. Die meisten Leute, die ein- und aussteigen, arbeiten bei der Firma Bell, die dort ihren Standort hat. Die Gesamtkosten der Neu- und Umgestaltung Elsässerstrasse belaufen sich auf 35,5 Millionen Franken. Mit 14,4 Millionen werden am meisten Mittel in die Strassenanlage gesteckt. Die Bauarbeiten sollen Ende 2015 abgeschlossen sein.

Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich. Die lang geplanten Bauarbeiten stehen bevor: Im November soll es losgehen. Wenn alles planmässig verläuft, dauert der Umbau zwei Jahre, erklärt Kantonsingenieur und Leiter Tiefbauamt Rodolfo Lardi. Er führt detailliert aus, wie die Rheinpromenade - auf Schweizer Boden bis zur Landesgrenze nennt sich das Projekt «Undine», nach der französischen Grenze «Piste verte» - daherkommen wird. Auf dem Novartis-Campus-Gelände, das an der Rheinpromenade liegt, wird derzeit noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut. Die «Undine»-Anschlussmauern dort sind bereits im Rohbau erstellt. Im Hochhaus sollen zur Promenade hin zwei Baukörper ab dem 2016 als öffentliches Restaurant dienen. Die Aussengastronomiefläche bietet Blick auf den Rhein. Daneben werden 52 Veloabstellplätze geschaffen. Terrassen am Rhein werden mit Treppen und Rampen erschlossen. Die Promenade ist überall mindestens vier Meter breit und ermöglicht konfliktfreies Verkehren von Velofahrern und Fussgängern, erklärt Lardi. Zudem seien vier Ausstiege für Rheinschimmer, in die Mauern integrierte Duschen, ein Kleinbootanleger und - in Sachen Naturschutz - Zwischenstationen für Biber vorgesehen. Die Grenze zu Frankreich werde bewusst nicht markiert, betont Lardi. Ob mit dem Umbau wie geplant begonnen werden kann, liegt in Händen des Appellationsgerichts. Ein Baumeister, der den Wettbewerb über die Rheinpromenade verloren hatte, hat nämlich Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten erhoben. Im August soll das Gericht einen Entscheid fällen.

Rheinuferweg ab November im Umbau

Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich. Die lang geplanten Bauarbeiten stehen bevor: Im November soll es losgehen. Wenn alles planmässig verläuft, dauert der Umbau zwei Jahre, erklärt Kantonsingenieur und Leiter Tiefbauamt Rodolfo Lardi. Er führt detailliert aus, wie die Rheinpromenade - auf Schweizer Boden bis zur Landesgrenze nennt sich das Projekt «Undine», nach der französischen Grenze «Piste verte» - daherkommen wird. Auf dem Novartis-Campus-Gelände, das an der Rheinpromenade liegt, wird derzeit noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut. Die «Undine»-Anschlussmauern dort sind bereits im Rohbau erstellt. Im Hochhaus sollen zur Promenade hin zwei Baukörper ab dem 2016 als öffentliches Restaurant dienen. Die Aussengastronomiefläche bietet Blick auf den Rhein. Daneben werden 52 Veloabstellplätze geschaffen. Terrassen am Rhein werden mit Treppen und Rampen erschlossen. Die Promenade ist überall mindestens vier Meter breit und ermöglicht konfliktfreies Verkehren von Velofahrern und Fussgängern, erklärt Lardi. Zudem seien vier Ausstiege für Rheinschimmer, in die Mauern integrierte Duschen, ein Kleinbootanleger und - in Sachen Naturschutz - Zwischenstationen für Biber vorgesehen. Die Grenze zu Frankreich werde bewusst nicht markiert, betont Lardi. Ob mit dem Umbau wie geplant begonnen werden kann, liegt in Händen des Appellationsgerichts. Ein Baumeister, der den Wettbewerb über die Rheinpromenade verloren hatte, hat nämlich Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten erhoben. Im August soll das Gericht einen Entscheid fällen.

Die Stadtreinigung ist seit Anfang April neu organisiert. Ziel sei, der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, betont Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung. «Die Anzahl der öffentlichen Veranstaltungen nimmt zu.» Um dagegen anzugehen, stehen neu polyvalente Mitarbeiter im Einsatz, die zu flexiblen Zeiten arbeiten. Unsere Leute müssen sich nicht mehr stur an einen Grundplan halten, sondern gehen der Bedarfsreinigung nach.» Zudem sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zum Thema geworden. Leute, die bisher nur als Kehrichtlader eingesetzt wurden, sollen neu zur körperlichen Entlastung auch leichtere Reinigungsdienste verrichten. Im Rahmen der Umstrukturierung wurden zwölf Teamleiter ernannt. Zuvor habe es keine richtige Führung innerhalb der Stadtreinigung gegeben. Wichtig ist Isenburg, dass die Mitarbeiter in Kontakt mit der Bevölkerung stehen. So erfahre man direkt von Problemen und Unzufriedenheiten. Erste Priorität ist der Frühdienst zwischen 4 und 6 Uhr auf der Achse Badischer Bahnhof bis Bahnhof SBB sowie in der Innenstadt. Es arbeiten nur noch 22 Leute im Frühdienst, weil am Tag die Präsenz der Stadtreiniger grösser sein soll. Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln. Ein Problem seien immer noch Bebbi-Säcke, die zu Unzeiten auf die Strasse gestellt werden, betont Isenburg. Von diesen werden jährlich 30'000 Tonnen entsorgt.

Stadtreinigung will ein saubereres Basel

Die Stadtreinigung ist seit Anfang April neu organisiert. Ziel sei, der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, betont Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung. «Die Anzahl der öffentlichen Veranstaltungen nimmt zu.» Um dagegen anzugehen, stehen neu polyvalente Mitarbeiter im Einsatz, die zu flexiblen Zeiten arbeiten. Unsere Leute müssen sich nicht mehr stur an einen Grundplan halten, sondern gehen der Bedarfsreinigung nach.» Zudem sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zum Thema geworden. Leute, die bisher nur als Kehrichtlader eingesetzt wurden, sollen neu zur körperlichen Entlastung auch leichtere Reinigungsdienste verrichten. Im Rahmen der Umstrukturierung wurden zwölf Teamleiter ernannt. Zuvor habe es keine richtige Führung innerhalb der Stadtreinigung gegeben. Wichtig ist Isenburg, dass die Mitarbeiter in Kontakt mit der Bevölkerung stehen. So erfahre man direkt von Problemen und Unzufriedenheiten. Erste Priorität ist der Frühdienst zwischen 4 und 6 Uhr auf der Achse Badischer Bahnhof bis Bahnhof SBB sowie in der Innenstadt. Es arbeiten nur noch 22 Leute im Frühdienst, weil am Tag die Präsenz der Stadtreiniger grösser sein soll. Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln. Ein Problem seien immer noch Bebbi-Säcke, die zu Unzeiten auf die Strasse gestellt werden, betont Isenburg. Von diesen werden jährlich 30'000 Tonnen entsorgt.