Baustellen
Elsässerstrasse, Rheinufer, Stadtreinigung: Basel befindet sich im Umbau

Das Tiefbauamt brachte die Medien gestern auf den aktuellsten Stand in Sachen Neubauten und Neuorganisationen. Themen waren die Umgestaltung der Elsässerstrasse, das Rheinufer St. Johann vor dem Novartis-Campus und die Stadtreinigung.

Muriel Mercier
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An der Elsässerstrasse geht es derzeit um den Kanalisationsbau und die Erneuerung der Werkleitung.
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Basel befindet sich im Umbau
Rheinuferweg ab November im Umbau
Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich.
Rheinuferweg ab November im Umbau Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich. Die lang geplanten Bauarbeiten stehen bevor: Im November soll es losgehen. Wenn alles planmässig verläuft, dauert der Umbau zwei Jahre, erklärt Kantonsingenieur und Leiter Tiefbauamt Rodolfo Lardi. Er führt detailliert aus, wie die Rheinpromenade - auf Schweizer Boden bis zur Landesgrenze nennt sich das Projekt «Undine», nach der französischen Grenze «Piste verte» - daherkommen wird. Auf dem Novartis-Campus-Gelände, das an der Rheinpromenade liegt, wird derzeit noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut. Die «Undine»-Anschlussmauern dort sind bereits im Rohbau erstellt. Im Hochhaus sollen zur Promenade hin zwei Baukörper ab dem 2016 als öffentliches Restaurant dienen. Die Aussengastronomiefläche bietet Blick auf den Rhein. Daneben werden 52 Veloabstellplätze geschaffen. Terrassen am Rhein werden mit Treppen und Rampen erschlossen. Die Promenade ist überall mindestens vier Meter breit und ermöglicht konfliktfreies Verkehren von Velofahrern und Fussgängern, erklärt Lardi. Zudem seien vier Ausstiege für Rheinschimmer, in die Mauern integrierte Duschen, ein Kleinbootanleger und - in Sachen Naturschutz - Zwischenstationen für Biber vorgesehen. Die Grenze zu Frankreich werde bewusst nicht markiert, betont Lardi. Ob mit dem Umbau wie geplant begonnen werden kann, liegt in Händen des Appellationsgerichts. Ein Baumeister, der den Wettbewerb über die Rheinpromenade verloren hatte, hat nämlich Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten erhoben. Im August soll das Gericht einen Entscheid fällen.
Derzeit wird noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut.
Stadtreinigung will ein saubereres Basel Die Stadtreinigung ist seit Anfang April neu organisiert. Ziel sei, der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, betont Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung. «Die Anzahl der öffentlichen Veranstaltungen nimmt zu.» Um dagegen anzugehen, stehen neu polyvalente Mitarbeiter im Einsatz, die zu flexiblen Zeiten arbeiten. Unsere Leute müssen sich nicht mehr stur an einen Grundplan halten, sondern gehen der Bedarfsreinigung nach.» Zudem sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zum Thema geworden. Leute, die bisher nur als Kehrichtlader eingesetzt wurden, sollen neu zur körperlichen Entlastung auch leichtere Reinigungsdienste verrichten. Im Rahmen der Umstrukturierung wurden zwölf Teamleiter ernannt. Zuvor habe es keine richtige Führung innerhalb der Stadtreinigung gegeben. Wichtig ist Isenburg, dass die Mitarbeiter in Kontakt mit der Bevölkerung stehen. So erfahre man direkt von Problemen und Unzufriedenheiten. Erste Priorität ist der Frühdienst zwischen 4 und 6 Uhr auf der Achse Badischer Bahnhof bis Bahnhof SBB sowie in der Innenstadt. Es arbeiten nur noch 22 Leute im Frühdienst, weil am Tag die Präsenz der Stadtreiniger grösser sein soll. Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln. Ein Problem seien immer noch Bebbi-Säcke, die zu Unzeiten auf die Strasse gestellt werden, betont Isenburg. Von diesen werden jährlich 30'000 Tonnen entsorgt.
Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln.

An der Elsässerstrasse geht es derzeit um den Kanalisationsbau und die Erneuerung der Werkleitung.

Juri Junkov

Trotz grosser Hitze reiht sich in Basel während dieser Tage Baustelle an Baustelle. Nicht nur am Bahnhof SBB wird der Boden aufgerissen und Leitungen oder Tramgleise werden gelegt. Das Basler Tiefbauamt führte gestern die Medien durch die Stadt am Rheinknie und erzählte vom Stand der Dinge betreffend die grossen Bauprojekte.

Basel befindet sich im Umbau

Basel befindet sich im Umbau

Juri Junkov
Rheinuferweg ab November im Umbau Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich. Die lang geplanten Bauarbeiten stehen bevor: Im November soll es losgehen. Wenn alles planmässig verläuft, dauert der Umbau zwei Jahre, erklärt Kantonsingenieur und Leiter Tiefbauamt Rodolfo Lardi. Er führt detailliert aus, wie die Rheinpromenade - auf Schweizer Boden bis zur Landesgrenze nennt sich das Projekt «Undine», nach der französischen Grenze «Piste verte» - daherkommen wird. Auf dem Novartis-Campus-Gelände, das an der Rheinpromenade liegt, wird derzeit noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut. Die «Undine»-Anschlussmauern dort sind bereits im Rohbau erstellt. Im Hochhaus sollen zur Promenade hin zwei Baukörper ab dem 2016 als öffentliches Restaurant dienen. Die Aussengastronomiefläche bietet Blick auf den Rhein. Daneben werden 52 Veloabstellplätze geschaffen. Terrassen am Rhein werden mit Treppen und Rampen erschlossen. Die Promenade ist überall mindestens vier Meter breit und ermöglicht konfliktfreies Verkehren von Velofahrern und Fussgängern, erklärt Lardi. Zudem seien vier Ausstiege für Rheinschimmer, in die Mauern integrierte Duschen, ein Kleinbootanleger und - in Sachen Naturschutz - Zwischenstationen für Biber vorgesehen. Die Grenze zu Frankreich werde bewusst nicht markiert, betont Lardi. Ob mit dem Umbau wie geplant begonnen werden kann, liegt in Händen des Appellationsgerichts. Ein Baumeister, der den Wettbewerb über die Rheinpromenade verloren hatte, hat nämlich Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten erhoben. Im August soll das Gericht einen Entscheid fällen.

Rheinuferweg ab November im Umbau Ein schöner Spaziergang im Grünen den Rhein entlang. Das ist ab 2015 zwischen der Dreirosen- und der Dreiländerbrücke möglich. Die lang geplanten Bauarbeiten stehen bevor: Im November soll es losgehen. Wenn alles planmässig verläuft, dauert der Umbau zwei Jahre, erklärt Kantonsingenieur und Leiter Tiefbauamt Rodolfo Lardi. Er führt detailliert aus, wie die Rheinpromenade - auf Schweizer Boden bis zur Landesgrenze nennt sich das Projekt «Undine», nach der französischen Grenze «Piste verte» - daherkommen wird. Auf dem Novartis-Campus-Gelände, das an der Rheinpromenade liegt, wird derzeit noch das 65-Meter-Hochhaus «Asklepios8» gebaut. Die «Undine»-Anschlussmauern dort sind bereits im Rohbau erstellt. Im Hochhaus sollen zur Promenade hin zwei Baukörper ab dem 2016 als öffentliches Restaurant dienen. Die Aussengastronomiefläche bietet Blick auf den Rhein. Daneben werden 52 Veloabstellplätze geschaffen. Terrassen am Rhein werden mit Treppen und Rampen erschlossen. Die Promenade ist überall mindestens vier Meter breit und ermöglicht konfliktfreies Verkehren von Velofahrern und Fussgängern, erklärt Lardi. Zudem seien vier Ausstiege für Rheinschimmer, in die Mauern integrierte Duschen, ein Kleinbootanleger und - in Sachen Naturschutz - Zwischenstationen für Biber vorgesehen. Die Grenze zu Frankreich werde bewusst nicht markiert, betont Lardi. Ob mit dem Umbau wie geplant begonnen werden kann, liegt in Händen des Appellationsgerichts. Ein Baumeister, der den Wettbewerb über die Rheinpromenade verloren hatte, hat nämlich Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten erhoben. Im August soll das Gericht einen Entscheid fällen.

Visualisierung/zvg
Stadtreinigung will ein saubereres Basel Die Stadtreinigung ist seit Anfang April neu organisiert. Ziel sei, der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, betont Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung. «Die Anzahl der öffentlichen Veranstaltungen nimmt zu.» Um dagegen anzugehen, stehen neu polyvalente Mitarbeiter im Einsatz, die zu flexiblen Zeiten arbeiten. Unsere Leute müssen sich nicht mehr stur an einen Grundplan halten, sondern gehen der Bedarfsreinigung nach.» Zudem sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zum Thema geworden. Leute, die bisher nur als Kehrichtlader eingesetzt wurden, sollen neu zur körperlichen Entlastung auch leichtere Reinigungsdienste verrichten. Im Rahmen der Umstrukturierung wurden zwölf Teamleiter ernannt. Zuvor habe es keine richtige Führung innerhalb der Stadtreinigung gegeben. Wichtig ist Isenburg, dass die Mitarbeiter in Kontakt mit der Bevölkerung stehen. So erfahre man direkt von Problemen und Unzufriedenheiten. Erste Priorität ist der Frühdienst zwischen 4 und 6 Uhr auf der Achse Badischer Bahnhof bis Bahnhof SBB sowie in der Innenstadt. Es arbeiten nur noch 22 Leute im Frühdienst, weil am Tag die Präsenz der Stadtreiniger grösser sein soll. Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln. Ein Problem seien immer noch Bebbi-Säcke, die zu Unzeiten auf die Strasse gestellt werden, betont Isenburg. Von diesen werden jährlich 30'000 Tonnen entsorgt.

Stadtreinigung will ein saubereres Basel Die Stadtreinigung ist seit Anfang April neu organisiert. Ziel sei, der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, betont Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung. «Die Anzahl der öffentlichen Veranstaltungen nimmt zu.» Um dagegen anzugehen, stehen neu polyvalente Mitarbeiter im Einsatz, die zu flexiblen Zeiten arbeiten. Unsere Leute müssen sich nicht mehr stur an einen Grundplan halten, sondern gehen der Bedarfsreinigung nach.» Zudem sei die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zum Thema geworden. Leute, die bisher nur als Kehrichtlader eingesetzt wurden, sollen neu zur körperlichen Entlastung auch leichtere Reinigungsdienste verrichten. Im Rahmen der Umstrukturierung wurden zwölf Teamleiter ernannt. Zuvor habe es keine richtige Führung innerhalb der Stadtreinigung gegeben. Wichtig ist Isenburg, dass die Mitarbeiter in Kontakt mit der Bevölkerung stehen. So erfahre man direkt von Problemen und Unzufriedenheiten. Erste Priorität ist der Frühdienst zwischen 4 und 6 Uhr auf der Achse Badischer Bahnhof bis Bahnhof SBB sowie in der Innenstadt. Es arbeiten nur noch 22 Leute im Frühdienst, weil am Tag die Präsenz der Stadtreiniger grösser sein soll. Geprüft werden seit ein paar Wochen zwei Elektro-Trottinetts, mit denen Mitarbeiter durch die Stadt kurven und Abfall einsammeln. Ein Problem seien immer noch Bebbi-Säcke, die zu Unzeiten auf die Strasse gestellt werden, betont Isenburg. Von diesen werden jährlich 30'000 Tonnen entsorgt.

Juri Junkov

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