Uni Basel

Eltern gehen zur Uni, um ihre Kinder künftig beraten zu können

Das Informationsangebot richtet sich an alle Eltern, die sich informieren wollen (Symbolbild)

Das Informationsangebot richtet sich an alle Eltern, die sich informieren wollen (Symbolbild)

Die Eltern können sich am Donnerstag zum zweiten Mal über die Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Sprösslinge informieren. Die meisten seien Eltern von Gymnasiasten, die im ersten oder zweiten Jahr sind und sich bereits mit dem Thema Studium beschäftigen.

Die Ausbildungsmöglichkeiten der heutigen Jugend werden immer vielfältiger. Und dadurch auch komplexer. Für Jugendliche ist es oftmals schwierig, den passenden Berufsweg zu finden. Die Eltern sind in der Zeit der Entscheidungsfindung die wichtigsten Ansprechpartner. Deshalb müssen sie über die verschiedenen Angebote von Hochschulen, Fachhochschulen und höheren Fachschulen informiert werden. «Eltern sollen für ihre Kinder zu einem kompetenten Gegenüber werden», sagt Markus Diem, Leiter der Studienberatung der Universität Basel.

«Uni für Eltern» wird am Donnerstag zum zweiten Mal durchgeführt. Im vergangenen Jahr wurden die Veranstalter überrannt: Über 400 Besucher wollten sich informieren lassen. Der vorgesehene Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Es musste kurzerhand eine Live-Übertragung in einen anderen Raum organisiert werden.

Meist Eltern von Gymnasiasten

Das Informationsangebot richtet sich an alle Eltern, die sich informieren wollen. Es geht darum, offene Fragen zu beantworten: Was bedeutet ein Studium, welche Möglichkeiten bieten sich den Studenten, wie viel kostet das ganze, welche Berufschancen haben die Sprösslinge nach dem Studium und vor allem wie können die Eltern ihre Kinder unterstützen.

Die meisten seien Eltern von Gymnasiasten, die im ersten oder zweiten Jahr sind und sich bereits mit dem Thema Studium beschäftigen. Dabei konzentrieren sich die Informationen nicht nur auf die Universität Basel. In einem Vortrag werden verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten nach der Matur vorgestellt. So gehe es auch um die Unterschiede zwischen Fachhochschule und Universität, wie Diem erklärt. Im Anschluss stehen Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen für bilaterale Gespräche zu Verfügung. Zusätzlich ist auch das Team der Studienberatung vor Ort.

«Nicht Helikoptereltern fördern»

«Es geht nicht darum, Helikoptereltern zu fördern», erklärt Diem. Im Zentrum stehe vielmehr die Orientierung der Eltern. Viele wüssten nicht mehr, wie es an den Universitäten oder Fachhochschulen zu und her gehe. Auch stünden oft Gerüchte im Raum, mit denen man aufräumen muss. Sie müssten Entscheidungen für und mit ihren Sprösslingen treffen, dafür sei ein Grundwissen über die Hochschulen der Schweiz nötig. «Sie sollen die richtigen Fragen stellen können», sagt der Studienberatungsleiter. Dies sei wichtig, um die Kinder bei der Zukunftsplanung unterstützen und beraten zu können.

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