Sicherheit
Eltern sammeln 1489 Unterschriften für die Sicherheit ihrer Kinder

Eltern von Kindern des Bläsi-Schulhauses reichten gestern eine Petition ein. Ihre Kinder sollen nach den Sommerferien wegen Bauarbeiten für ein Jahr auf die Erlenmatt ziehen und müssen dazu den Riehenring an unübersichtlicher Stelle überqueren.

Hans-Martin Jermann
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Den Riehenring werden die Bläsi-Primarschulkinder im nächsten Schuljahr täglich überqueren.

Den Riehenring werden die Bläsi-Primarschulkinder im nächsten Schuljahr täglich überqueren.

Die Eltern fordern die Errichtung einer Ampelanlage sowie einen professionellen Verkehrsdienst. Die vom Erziehungsdepartement bisher kommunizierten Sicherheitsmassnahmen wie Sperrstreifen, Warnschilder sowie Westen für die Kinder reichten nicht, argumentieren sie.

Erziehungsdirektor Christoph Eymann erteilte wenige Stunden nach Einreichung der Petition der Forderung nach einer Ampel im Grossen Rat eine Absage.

Eymann stellte in einer Antwort auf eine Interpellation von Urs Müller (Grünes Bündnis) auch einen privaten Sicherheitsdienst in Aussicht - zumindest für die ersten zwei Wochen nach den Sommerferien. Die Bewältigung des Schulwegs werde zudem in den Unterricht integriert, betonte Eymann.

Verantwortliche schwiegen lange

Urs Müller zeigte sich von den Antworten teilweise befriedigt. Er kritisierte aber, dass sich die Verantwortlichen des Kantons lange unverbindlich zu den Massnahmen geäussert hätten. «Dass jetzt nicht mehr rechtzeitig eine Ampel aufgestellt werden kann, ist mir klar», sagte er.

Zumindest zum Schulanfang seien umfassende Massnahmen eingerichtet. Was danach passiere, harre noch einer Lösung, stellte Müller fest.

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