Ende 2016 musste sich Basel eingestehen: Als Kanton liegt man bei der Kriminalität unrühmlich an der Schweizer Spitze. Ende 2017 war man bei den Städten auf Platz 2 hinter Genf aufgerückt. Nun liegen die provisorischen Zahlen für das erste Halbjahr 2018 vor, und die machen Hoffnung. Nun liegen die provisorischen Zahlen für das erste Halbjahr 2018 vor und die machen Hoffnung.

Die Gesamtkriminalität ist laut Staatsanwaltschaft um rund 10 Prozent zurückgegangen. Besonders ins Auge sticht, Taschendiebstahl und Einbruchdiebstahl sind um je rund ein Drittel zurückgegangen. Ebenso gibt es einen deutlichen Rückgang bei den Betrugsdelikten zu verzeichnen (-25%).

Massiv rückläufig sind die Tötungsdelikte, die um 65 Prozent einbrachen. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass wegen der kleinen Zahl an Delikten, die Prozentzahlen wenig aussagekräftig sind. Fakt ist, bis am 30. Juni 2017 wurden acht Tötungsdelikte und versuchte Tötungsdelikte registriert. 2018 zum gleichen Zeitpunkt waren es lediglich zwei.

Zugenommen hat lediglich eine Kategorie signifikant. Es handelt sich dabei um Raub/Entreissdiebstahl. Hier verzeichnen die Strafverfolger ein Plus von rund 20 Prozent. Leicht zugenommen, um 10 Prozent haben die Tätlichkeiten und Körperverletzungen.

Genaue Zahlen und eine Interpretation liefert die Staatsanwaltschaft jeweils im März, wenn die Anzeigen für das ganze Jahr vorliegen.