Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein 82-
jähriger Mann und seine 79-jährige Lebenspartnerin einen Anruf eines Mannes erhielten, welcher sich als guter Freund ausgab.

Dieser teilte mit, dass er sich in einer grossen finanziellen Notlage befände und dringend 80'000 Franken benötige. Nachdem das Paar sich bereit erklärte zu helfen, telefonierte der vermeintliche Freund in der Folge mehrmals, setzte das Paar unter Druck und teilte mit, dass er das Geld umgehend brauche.

Da der Rentner „lediglich“ Fr. 30‘000.-- zu Hause aufbewahrte, bezog er bei der Post weitere Geldbeträge. Am späteren Nachmittag erschien dann eine Frau, welche Englisch bzw. Deutsch sprach und erklärte, im Auftrag des Freundes das Geld abzuholen.

Zeugen gesucht

Als ihr 63'000 Franken ausgehändigt worden waren, verliess sie den Wohnort, kehrte aber
wenig später zurück und verlangte noch mehr Geld. Da dem Paar das Verhalten sonderbar
vorkam, lehnte es ab und verständigte später die Polizei, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft sucht eine Frau, ca. 20-30 Jahre alt, 150-155 cm gross, schlank, trug eine Mütze und dunkle Kleider, sprach gebrochen Deutsch bzw. Englisch.