Sicherheit

Entlassen nach Frauenstreik: Zweite Chance für die zwei Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums Basel

Weil zwei Kunstmuseums-Mitarbeiterinnen zu kurzfristig am Frauenstreik vom 14. Juni teilnahmen, wurden sie entlassen. Jetzt erhalten sie eine zweite Chance.

Weil zwei Kunstmuseums-Mitarbeiterinnen zu kurzfristig am Frauenstreik vom 14. Juni teilnahmen, wurden sie entlassen. Jetzt erhalten sie eine zweite Chance.

Zwei Frauen wurden im Kunstmuseum entlassen, weil sie an den Frauenstreik gingen: Es habe sich um sicherheitsrelevante Mitarbeiterinnen gehandelt, hiess es, ihre Abwesenheit kam zu kurzfristig. Nun bietet das Museum doch Hand und gibt ihnen eine zweite Chance.

Die Nachricht kam wie ein Schock im Nachgang zum Basler Frauenstreik vor zwei Wochen: Zwei Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums Basel wurden entlassen. Dies, weil es sich um sicherheitsrelevante Mitarbeiterinnen gehandelt habe, so das Kunstmuseum, und ihre zu kurzfristige Ansage, am Streik teilzunehmen, die Sicherheit der gesamten Anlage geschwächt habe. 

Nun folgt ein Entgegenkommen. In Absprache mit dem Präsidialdepartement biete das Kunstmuseum Basel den Mitarbeiterinnen eine zweite Chance, heisst es in einem Communiqué vom Montag. Trotz des Fehlverhaltens, die Sicherheit geschwächt zu haben, habe sich der Direktor des Kunstmuseums, Josef Helfenstein, in Absprache mit Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne), zu diesem Schritt entschieden. 

Besonders problematisch sei gewesen, dass die Absichtserklärung der Teilnahme so kurzfristig erfolgt war, dass kein Ersatz hätte aufgeboten werden können. Im Kunstmuseum Basel lagern Werke und Gegenstände, die von sehr hohem Wert sind. Die Gewährleistung der Sicherheit hat auch entsprechende versicherungstechnische Gründe.

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