Basel
Entwarnung beim Finanzdepartement - weisses Pulver ist harmlos

Die Angestellten des Basler Finanzdepartements konnten um 14 Uhr wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Das weisse Pulver im Drohbrief, das am Dienstagmittag zur Räumung des Verwaltungsgebäudes geführt hatte, wurde als Mehl identifiziert.

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Basler Finanzdepartement ist wieder offen
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Der Eingang am Fischmarkt 10 war bis 14 Uhr abgesperrt.
Ein dickes gelbes Band mit der Aufschrift «Poilzei-Sperrzone» riegelte die Eingänge ab.
Abgesperrtes Finanzdepartement.

Basler Finanzdepartement ist wieder offen

Kenneth Nars

Um Punkt 9 Uhr bildete sich vor dem Eingang zum Finanzdepartement am Fischmarkt 10 eine Schlange. Angestellte wollten wissen, ob sie zur Arbeit können. Einlass konnte die Basler Staatsanwaltschaft erst um 14 Uhr gewähren. Das Pulver, das gestern in einem Couvert in der Steuerverwaltung gefunden wurde, erwies sich als harmlos.

Nach ersten Untersuchungen konnten die Forscher herausfinden, dass es sich beim Pulver um keine gesundheitsgefährdende Substanz handelt. Nach Auskunft der Basler Staatsanwaltschaft bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Mitarbeitenden und der Bevölkerung. Nach weiteren umfangreichen Abklärungen und Test stand dann kurz vor 16 Uhr fest, dass es sich um Mehl handelt.

Weiterhin offen bleibt, wer den Brief an die Steuerverwaltung geschickt hat.

Das Pulver war am Dienstag kurz vor Mittag in einem Couvert zusammen mit einem Drohbrief gefunden worden. Angestellte des Postbüros hatten den Brief geöffnet. Acht Personen kamen mit dem Pulver in Kontakt. Anschliessend liess die Polizei das Gebäude mit 250 Mitarbeiter räumen. Die Sperrung dauerte bis Mittwoch um 14 Uhr. (rsn/sda)