Basel
Eric Weber manipuliert «Surprise»-Verkäuferin

Der als Querulant bekannte Grossrat Eric Weber soll in Basel eine «Surprise»-Verkäuferin so lange bedrängt haben, bis sie einen Zettel unterschrieb, den er ihr hinstreckte.

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Der Basler Grossrat Eric Weber (Archiv)

Der Basler Grossrat Eric Weber (Archiv)

Kenneth Nars

Wie die «Schweiz am Sonntag» schreibt, steht ihr Name nun auf der Liste von Webers rechtsextremer Partei «Volks-Aktion» (VA). Die Verkäuferin wusste nach eigenen Angaben nichts von ihrer Kandidatur. Erst durch die Anfrage der Zeitung erfuhr sie davon.

Paola Gallo, Geschäftsleiterin von «Surprise», kritisiert Weber scharf. Es sei offensichtlich, dass die Frau nicht verstand, was sie unterschrieb.

Sie verfüge nur über Basis-Deutschkenntnisse. Der VA-Grossrat hätte ihre Freundlichkeit ausgenutzt. Weber bestreitet die Vorwürfe. Er hätte es nicht nötig, jemanden zu bedrängen, sagt er.