Eines vorneweg: Es gibt keine grossformatige Überbauung mit uniformer Fassade auf der Erlenmatt Ost. Stattdessen sollen verschiedene Architekten ein vielfältiges, ökologisches Quartier mit rund 300 Wohnungen für alle Generationen bauen.

Nun ist klar, wie die Stiftung ihre Areale entwickeln will. Statt einer Grossüberbauung sollen 13 Trägerschaften Parzellen im Baurecht gestalten. Gemeinsam mit dem renommierten Architekturbüro Atelier 5 hat die Stiftung dazu ein Rahmenkonzept ausgearbeitet.

Ein Teil der Parzellen ist bereits vergeben, die ersten Häuser sollen 2016 bezugsbereit sein. Ein völlig anderes Konzept verfolgen Losinger und Marazzi. Ihre Grossüberbauung mit 550 Wohnungen und einem Alterszentrum steht kurz vor der Grundsteinlegung.

Das Sorgenkind auf der Erlenmatt bleibt das geplante Einkaufszentrum. Das Baubewilligungsverfahren ist weiterhin auf Eis gelegt. Regt sich die Investorin nicht bald, wird das Baudepartement das Verfahren abbrechen. Das hätte für die künftigen Bewohner der Erlenmatt lange Wege zum nächsten Laden zur Folge. Denn laut Bebauungsplan ist es nicht einfach so möglich, auf anderen Parzellen Läden zu bauen.

Silofest, heute seit 12.30 Uhr; Bläsi Engels Orchester/Quartier-Chor (14 Uhr), Trio Lapacho (17 Uhr), James Legeres (21 Uhr); Kinderprogramm, Grill und Bar.