Bässlergut

Erneut Anschläge von Linksautonomen – Nachrichtendienst ist alarmiert

2019 sollen die ersten Insassen in den Erweiterungsbau einziehen.

Das Feuer sei Teil des Kampfes gegen das neue Gefängnis Bässlergut in Basel sowie «gegen das Knastsystem und die Ausschaffungsmaschinerie», wie es auf einem antiautoritären Blogportal heisst.

2019 sollen die ersten Insassen in den Erweiterungsbau einziehen.

Schon wieder hat es gebrannt. Dieses Mal gingen im Berner Lorraine-Quartier zwei Firmenautos und eine Maschine des Bauunternehmens Implenia in Flammen auf. Das Feuer sei Teil des Kampfes gegen das neue Gefängnis Bässlergut in Basel sowie «gegen das Knastsystem und die Ausschaffungsmaschinerie», wie es auf einem antiautoritären Blogportal heisst.

Dieses Mal haben die Linksextremen in Bern zugeschlagen – kurz bevor sich Vertreter aus europäischen und afrikanischen Staaten zu einer internationalen Migrationskonferenz getroffen haben. Kritiker sehen darin einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Abschottung Europas vor afrikanischen Flüchtlingen. Das gelte es zu bekämpfen und zu stören, wie linksextreme Gruppierungen auf einschlägigen Internetseiten ankündigten.

Erneut sind zwei Firmenautos und eine Maschine des Bauunternehmens Implenia Ziele von Brandanschlägen geworden. Diese gingen im Berner Lorraine-Quartier in Flammen auf. Das Feuer sei Teil des Kampfes gegen das neue Gefängnis Bässlergut in Basel sowie «gegen das Knastsystem und die Ausschaffungsmaschinerie», wie es auf dem antiautoritären Blogportal «Barrikade.info» heisst. Schon seit Monaten verüben Linksextreme Anschläge und Sabotagen in ihrem Kampf etwa gegen den Erweiterungsbau des Ausschaffungsgefängnisses.

Alleine die Basler Staatsanwaltschaft habe seit März rund 50 Delikte verzeichnet, berichtet die «NZZ am Sonntag». So brannte beispielsweise im Mai ein Bagger auf der Gefängnisbaustelle. Daneben wurden mindestens sieben Autos angezündet – darunter ein ziviler Polizeiwagen. Zudem wurden an Fahrzeugen von Firmen, die an dem Ausbau beteiligt sind, Scheiben eingeschlagen, Pneus zerstochen oder Planen aufgeschlitzt.

Mittlerweile befasst sich auch der Nachrichtendienst des Bundes mit der Anschlagsserie. Gewalttätige Linksextreme hätten ihren Protest gegen die Asyl- und Migrationspolitik der Schweiz verstärkt. Dabei würden sie immer wieder Gewalt anwenden und selbst vor Personenschäden nicht zurückscheuen. (dba)

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