Fünf Personen wurden von sogenannten Mietbetrügern um mehrere tausen Franken betrogen, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt am Donnerstag vermeldet.

Die Täter bieten im Internet fremde oder auch nichtexistierende Mietwohnungen an. Deren Mietzinse sind meist unverhältnissmässig tief. Mit den Inseraten werden hauptsächlich Mietsuchende im Ausland angesprochen, die eine Wohnung in Basel suchen. Auch richten sich die Angebote an Personen, die auf der Suche nach günstiger Unterkunft sind.

Wenn sich die Interessenten auf das Inserat melden, erhalten sie meist Fotos von der Wohnung. Eine Besichtigung ist dann aber erst nach einer Überweisung eines Depots auf ein ausländisches Bankkonto oder über sogenannte «money-transmitters» (Geld- und Wertübertragungsfirmen) möglich.

Auch wird teilweise der Wohnungsschlüssel erst dann über einen Kurier zugestellt, wenn eine Kaution hinterlegt wurde.

Die angeblichen Vermieter kommunizieren lediglich über ihre E-Mailadresse, persönlichen Kontakt gibt es in keinem der Fälle. Meist drängen sie auf einen sofortigen Vertragsabschluss, dann würden auch die Vorauszahlungen zurückerstattet. Zudem sind die Inserate und die angeblichen Mietverträge oftmals in fehlerhaftem Deutsch oder Englisch verfasst.

Die Basler Staatsanwaltschaft rät, Vorauszahlungen erst dann zu überweisen, wenn die Wohnung besichtigt werden konnte. Auch sollten die Besitzverhältnisse eindeutig abgeklärt werden.