In zwei Fällen waren die Mängel so gravierend, dass eine Weiterfahrt unterbunden wurde, wie das Basler Kantonslabor am Freitag mitteilte. Die meisten Beanstandungen gab es bei den Dokumenten sowie bei der Kennzeichnung der Fahrzeuge. In je einem Fall wurden die Sicherung der Ladung und die Ausrüstung der Ladung moniert.

Bei den 16 Gefahrguttransporten, die das Kantonslabor letztes Jahr zusammen mit der Kantonspolizei kontrollierte, handelt es sich um neun Fahrzeuge mit Stückgut und sieben Tankfahrzeuge und Fahrzeuge mit Tankcontainern. Bei diesen betrug die Beanstandungsquote 29 Prozent, bei den Stückgut-Transporten dagegen 67 Prozent.

Im Vergleich zu früheren Jahren sind 2018 in Basel-Stadt deutlich weniger Gefahrguttransporte kontrolliert worden. 2017 waren es 48 gewesen, 2016 gar 77. Das Kantonslabor begründet den Rückgang in seinem Bericht mit einer kurzfristigen Änderung der Prioritäten. In Zukunft solle jedoch diese Art von Kontrollen wieder verstärkt werden.