Basel
Erstmals sind auswärtige Patienten am Unispital in der Mehrheit

Das Universitätsspital Basel (USB) ist weiter auf Wachstumskurs. Mehr als 35'000 Menschen sind im vergangenen Jahr im USB stationär behandelt worden. 2015 waren die Patientinnen und Patienten erstmals in der Minderheit.

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Der Empfang für die Patienten der Notaufnahme.

Der Empfang für die Patienten der Notaufnahme.

Kenneth Nars

Das USB bezeichnete die Entwicklung der Fallzahlen in einer Mitteilung vom Dienstag als "erfreulich". Im stationären Bereich wurde 2015 eine Zunahme um 1,7 Prozent auf 35'265 Patienten verzeichnet. Im ambulanten Bereich, wo die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte massgeblich sind, war das Wachstum mit 6,7 Prozent noch stärker.

Erstmals in der Geschichte des USB waren letztes Jahr die auswärtigen Patienten in der Mehrheit: Jene aus Basel-Stadt machten nur 49,6 Prozent aus. Dagegen stammten 50,4 Prozent aus anderen Kantonen oder aus dem Ausland.

Allein bei den Fällen aus dem Kanton Solothurn wurde eine Zunahme um 19,1 Prozent verzeichnet. Bei den Patienten aus dem Kanton Jura betrug das Plus 10,4 Prozent, bei jenen aus dem Kanton Baselland 4,2 Prozent. Dagegen wurden bei den Patienten aus Basel-Stadt und aus dem Ausland ein Rückgang um 0,4 respektive 4,9 Prozent verzeichnet.

Weiter erhöht hat sich im stationären Bereich der Anteil der allgemein versicherten Patienten. Er stieg von 77,3 auf 78,2 Prozent. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Patienten verkürzte sich dagegen weiter von 6,4 auf 6,1 Tage.

Um die kranken oder verletzten Menschen kümmerten sich am USB letztes Jahr insgesamt 6705 Mitarbeitende, 70 mehr als 2014. Die Angestellten stammen aus nicht weniger als 86 Nationen. Über sein Jahresergebnis und die finanziellen Eckwerte will das USB im April informieren.

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