Uni Mensa

Es kommt nicht zur Urabstimmung über die Vegi-Mensa

Die SV-Gruppe betreibt die Uni Mensa.

Die SV-Gruppe betreibt die Uni Mensa.

Der Studierendenrat der Uni hat erneut über die Mensa beraten und den Ende Oktober zustande gekommenen Kompromiss bestätigt. Da das Referendumskomitee, welches den Kompromiss bekämpfte, diesen nun akzeptierte, kommt es nicht zur Urabstimmung unter allen Studierenden.

Am Dienstagabend hat der Studierendenrat der Uni Basel erneut über die Mensa beraten. Wie die Studentische Körperschaft (skuba) in einer Medienmitteilung schreibt, sei der am 30.10. zustande gekommene Kompromiss vom Referendumskomitee «Gegen den Fleischkompromiss» nach kurzer Debatte akzeptiert worden. Die Referendumsführer verlangen damit keine Urabstimmung unter allen Studierenden mehr.

Die Forderungen der Skuba

Nach dem Beschluss des Studierendenrats fordert die Skuba nun für alle von der SV-Gruppe betriebenen Mensen der Uni einen günstigen Pauschalpreis für das Salatbuffet, die Einführung eines veganen Menüs pro Tag und eines vegetarischen Tages pro Woche sowie die Gründung einer Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Details.

Die Uni-Leitung verfolgt allerdings andere Pläne. Das Rektorat hat am 20. November für das Frühjahrssemester 2013 ein neues Verpflegungskonzept genehmigt, das mehr Wert auf Nachhaltigkeit legt. Ein vegetarischer Tag ist darin nicht vorgesehen. Geplant sind zwei vegetarische und zwei Fleischmenüs pro Tag und ein veganes Gericht pro Woche.

«Vernünftiger Mittelweg»

Bei den Studierendenvertretern hat man den von der Uni erarbeiteten Massnahmenplan zur Kenntnis genommen, wie Andreas Pehr von der skuba bestätigt. Man werde im Rahmen der „Arbeitsgruppe VegiMensa" gemeinsam mit der Universität ein detailliertes und den Bedürfnissen der Studierenden entsprechendes Konzept ausfertigen, welches der Verpflegungskommission demnächst vorgelegt werden soll. Die skuba wird sich darum bemühen, den am Dienstagabend gefassten Beschluss umzusetzen. «Die skuba ist der Meinung, dass mit diesen Kompromissentscheid ein vernünftiger Mittelweg beschritten worden ist», betont Andreas Pehr. (sra)

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