Die beiden Basel sollen sich für gute Beziehungen zur EU einsetzen. Dies soll künftig in den Kantonsverfassungen festgeschrieben werden.
Die Kantone Basel-Stadt und Baselland sollen sich für stabile und gute Beziehungen der Schweiz zu Europa und der EU einsetzen. Dies fordern zwei neue Initiativen «Zämme in Europa», die die Sektion Basel der Europäischen Bewegung Schweiz gestern in beiden Kantonen lanciert hat.
Die Basler SP-Nationalrätin Sarah Wyss sagt: «Unsere Region ist besonders von der schädlichen Erosion seit dem Verhandlungsabbruch des Institutionellen Rahmenabkommens betroffen. Nun müssen alle Kräfte aus der Region gebündelt werden, damit sich unsere Kantone innerhalb der Schweiz noch deutlicher für die dringend notwendige Stabilisierung der Beziehung einsetzen.»
Zu den Erstunterzeichnenden gehören etwa die Basler Nationalrätinnen Katja Christ (GLP), Patricia von Falkenstein (LDP) und der Baselbieter SP-Nationalrat Eric Nussbaumer.
Die Lancierung der beiden Initiativen erfolgte am Birsköpfli, wo sich die beiden Kantone und der Rhein als Verbindung zu Europa treffen. Symbolisch wurde dabei eine Flaschenpost in den Fluss gelassen. Darin steht: «Als weltoffene Stadt lebt Basel dank der guten Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Wir wollen mit unserer Kampagne sichtbar machen, dass die Menschen in unserer Region die Beziehungen zu Europa stärken und nicht schwächen wollen.»