Basel/Mulhouse
EuroAirport: Flughafen bangt um seinen Gewinn

Der Steuerstreit um den EuroAirport hat Folgen für die Flughafengesellschaft.

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Der Euro-Airport Basel-Mulhouse

Der Euro-Airport Basel-Mulhouse

Keystone

Gewinne der Flughafengesellschaft werden auf Drängen Frankreichs neu einer Steuer unterstellt. Da der EuroAirport ein binationales Konstrukt ist, fliesst die Hälfte des Ertrags an die Schweiz. Davon profitiert auch der Kanton Basel-Stadt. Doch dieser sähe es lieber, wenn das Geld im Flughafen bleiben würde: „Ziel ist, dass die Eigenwirtschaftlichkeit des Flughafens erhalten bleibt“, sagt Claus Wepler, Generalsekretär im Wirtschaftsdepartement, gegenüber der „Schweiz am Sonntag“: „Es ist deshalb wichtig, dass die Flughafengesellschaft auch in Zukunft einen Teil des Gewinnes innerhalb des Unternehmens behalten kann.

Auch beim Flughafen hofft man auf französische Mässigung. „Aus unternehmerischer Sicht fände ich es sinnvoll, auch in Zukunft einen Teil des Gewinns im Flughafen zurückzubehalten“, sagt Vizepräsident Andreas Büttiker. Man brauche das Geld für den weiteren Abbau der Schuld – und für weitere Investitionen. Alleine seit 2009 erwirtschaftete der Flughafen Gewinne von über 70 Millionen Euro.