Basler Wahlen

Eva Herzog: «Ich will nicht ins Regierungspräsidium»

Eva Herzog im Interview

Eva Herzog im Interview

Alle sechs bisherigen Regierungsräte wurden wiedergewählt. Das beste Resultat mit über 28500 Stimmen erzielte die SP-Politikerin Eva Herzog. Das Glanzresultat führt sie auf ihre «Politik für die ganze Bevölkerung» zurück.

Eva Herzog strahlt als die Zwischenresultate zu den Regierungsratswahlen bekannt gegeben werden. Alle sechs Bisherigen werden wiedergewählt. Die Finanzvorsteherin hat dabei mit 28524 Stimmen das absolute Mehr mit knapp 8000 Stimmen deutlich übertroffen und ist von allen sechs die Wiedergewählte, die die meisten Stimmen erhielt.

Das Glanzresultat ist umso höher zu bewerten, wenn man die Abstimmung zur Unternehmenssteuer bedenkt, bei der viele der SP-Regierungsrätin einen Imageverlust prophezeiten. «Ob mir die Abstimmung genutzt hat, kann ich nicht sagen. Geschadet hat sie mir aber offensichtlich nicht», sagt Herzog mit einem Lächeln.

Das deutliche Resultat bedeutet, dass Herzog auch Stimmen aus dem bürgerlichen Lager erhalten hat. «Das zeigt, dass ich eine Politik für die ganze Bevölkerung mache - ein gutes Gefühl.» Trotzdem möchte sie auf keinen Fall Stadtpräsidentin werden. Vor vier Jahren habe es schon ein «Gstürm» um ihre Person gegeben und auch heute sei ihre Meinung noch dieselbe: «Ich mache lieber Finanzen, denn dort wird es nie langweilig.»

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