Antrittsprämie
Ex-CEO der Bâloise klagt für seinen Bonus vor Bundesgericht

Olav Noack, Schweiz-Chef der Versicherung Baloise von 2009 bis 2012, hat mit seiner ehemaligen Arbeitgeberin noch nicht abgeschlossen. Er fordert einen Bonus, der ihm nachträglich gestrichen wurde.

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Der ehemalige Baloise-Chef Olav Noack geht gegen die Versicherung vor Bundesgericht. (Archiv/Martin Heimann)

Der ehemalige Baloise-Chef Olav Noack geht gegen die Versicherung vor Bundesgericht. (Archiv/Martin Heimann)

Martin Heimann

Der ehemalige Bâloise-Schweiz-Chef Olav Noack kämpft gegen seiine vormalige Arbeitgeberin. Vor Bundesgericht verlangt er, dass die Bâloise ihm den vollen Bonus auszahlt.

Umstritten ist ein Betrag von 420'000 Franken, den ihm die Bâloise nachträglich strich, weil er nur drei Jahre blieb. Das berichtet die Schweiz am Sonntag. Die Versicherung kürzte ihm also den Antrittsbonus von 1,5 Millionen Franken. Die Versicherung versäumte es jedoch, die Details vertraglich zu regeln.

Das Grundgehalt für Noack betrug 620'000 Franken. Durch die 1,5 Millionen sollten Boni kompensiert werden, die Noack durch seine Kündigung beim Bank Barclays in London verlor.

Zum Bruch zwischen der Baloise und ihrem Schweiz-Chef kam es im März vor fünf Jahren: Noack wurde per sofort entlassen. In Führungsfragen hätten «unterschiedliche Auffassungen» bestanden, hiess es.