Gemäss einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein handelt es sich bei dieser Flüssigkeit um Methylhexan. Zur Havarie auf der Anlage der Deutschen Bahn war es gegen 6.30 Uhr gekommen, als ein Kran beim Abladen eines 35'000 Liter fassenden Gefahrgut-Tankcontainer einen Füllstutzen beschädigte.

Erst anderthalb Stunden später wurde festgestellt, dass bei einer der Tankkammern mit einem Fassungsvermögen von je 7500 Litern Flüssigkeit austrat. Darauf wurde der Container zum Havariebecken gebracht, wo die Flüssigkeit gesammelt wurde.

Die Feuerwehr stand mit Spezialkräften im Einsatz. Das Gebiet, indem sich die Havarie ereignet hatte, wurde grossflächig abgesperrt. Ein Gebäude musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Der Container war für einen Empfänger in der Schweiz bestimmt.

Bevor der Betrieb auf dem Umschlagbahnhof wieder aufgenommen werden konnte, musste die Substanz in einen Tank-Lastwagen umgefüllt werden, der eigens von Rothrist AG nach Weil am Rhein beordert worden war. Der Zugverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.