Für einen Ausbau der FHNW waren erhöhte Beiträge ausgehandelt worden mit dem Vorbehalt, dass alle Trägerkantone zustimmen. Solothurn und Aargau hatten inzwischen zugestimmt, Baselland hingegen aus Spargründen nicht - mit Stichentscheid des Präsidenten. Inzwischen eingereichte dringliche Motionen machen indes eine erneute Abstimmung im Landrat möglich.

Im Grossen Rat erfolgte die Zustimmung nun ohne Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen. Mehrere Voten betonten die Bedeutung der Schule für den Wirtschaftsstandort und verurteilten das erste Baselbieter Nein als kurzsichtig und egoistisch. Das Grüne Bündnis räumte Probleme ein; jene seien aber nicht mit Beitragskürzungen zu lösen.

Erziehungsdirektor Christoph Eymann mahnte, die FHNW dürfe nicht Opfer ihres Erfolgs werden. Angesichts der aufgegleisten erneuten Beratung im Landrat dankte er den baselstädtischen Fraktionen für ihre Überzeugungsarbeit bei ihren Parteikollegen ennet der Hülftenschanz.