Betrug

Falsche Polizisten erbeuten in Basel 45'000 Franken

(Symbolbild)

Betrüger haben sich als Polizisten ausgegeben und rund 45'000 Franken erbeutet.

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Zwei Frauen im Alter von 69 und 78 Jahren sind in den letzten Tagen in Basel Opfer von falschen Polizisten geworden, die ihnen Geldbeträge von 20'000 und 25'000 Franken abluchsten. Die BaslerStaatsanwaltschaft warnt davor, dass diese Betrugsmasche gegenwärtig sehr verbreitet sei.

Beide Opfer seien mehrmals von Hochdeutsch sprechenden Personen, die sich als Polizisten ausgaben, telefonisch kontaktiert worden, schreibt die Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung von Mittwoch. Sie seien mit Hinweisen, dass ihr Geld gestohlen werden könnte, "massiv unter psychischen Druck gesetzt" worden.

Die Masche der Betrüger ist bekannt. Sie nehmen über gefälschte Amtsnummern Kontakt mit den potenziellen Opfern auf. Diese werden aufgefordert, Geld oder Wertsachen aus Gründen der Sicherheit in einer anderen Stadt oder gar im Ausland einem Zivilpolizisten zu übergeben.

In den letzten Tagen seien der Kriminalpolizei unzählige solcher Anrufe gemeldet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Diese weist in ihrer Medienmitteilung darauf hin, dass richtige Polizisten niemals dazu aufforderten, Geld abzuheben und ihnen dieses auszuhändigen.

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