Als Begründung hätten die Unbekannten angegeben, sie müssten die Wohnung auf ihre Einbruchsicherheit überprüfen, teilte die Basler Polizei am Donnerstag mit. In einem Fall habe der falsche Polizist gar behauptet, er müsse kontrollieren, ob Bargeld und Wertgegenstände auch sicher genug aufbewahrt werden.

Ein Schaden sei jedoch nicht entstanden, sagte ein Polizeisprecher; die betroffenen Leute seien misstrauisch geblieben. Sie verständigten die Polizei. Diese schliesst nicht aus, dass es sich beim falschen Polizisten immer um den gleichen Täter gehandelt haben könnte.

Falsche Polizeiausweise könnten aus dem Internet heruntergeladen werden und seien für Laien nicht erkennbar, schreibt die Polizei weiter. Sie betont jedoch, dass ihre Präventionsspezialisten nur auf vereinbarten Termin eine Einbruchsberatung vor Ort vornehmen und niemals ohne vorherige Abmachung. Bei unangemeldetem Besuch solle daher sofort die Notfallnummer 117 verständigt werden.