Zonenvorschriften
Fans und Gemeinde Münchenstein ärgern sich über Sichtschutz für den FC Basel

Der Sichtschutz, der den FC Basel-Stars ein ruhiges Training gewährleisten soll, ärgert nicht nur die Fans sondern auch die Gemeinde Münchenstein. Der Zaun sei nicht zonenkonform. Nun muss eine Lösung her.

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Der FC Basel trainiert «hinter verschlossenen Türen».

Der FC Basel trainiert «hinter verschlossenen Türen».

Keystone

Seit geraumer Zeit aber verstärkt unter dem aktuellen Trainer Paulo Sousa trainiert die erste Mannschaft des FC Basel hinter verschlossenen Türen. Damit die Stars ihre Ruhe haben, wurde eine Nylonwand als Sichtschutz südlich des Gartenbads St. Jakob installiert. Das sorgt nicht nur bei Fans für rote Köpfe, sondern beschäftigt auch den Gemeinderat von Münchenstein.

In einem Brief an Immobilien Basel-Stadt (IBS) habe die kommunale Bauverwaltung verlangt, den Sichtschutz zu entfernen, da dieser nicht den Zonenvorschriften entspräche, schrieb das Newsportal «Onlinereports» am Dienstag.

Nun wird offenbar nach einer Lösung gesucht. Denkbar ist, dass die Nylonwände verschwinden und stattdessen Pflanzen als natürlicher Sichtschutz eingesetzt werden. Dazu müssten aber die Trainingsfelder zusätzlich leicht verschoben werden.

Eine Einigung zwischen der Gemeinde Münchenstein, dem Basler Sportamt, IBS und dem Klub ist bislang nicht abzusehen, auch weil nicht klar ist, wer die Kosten für bauliche Massnahmen tragen müsste. (bro)

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