«S glemmt» (es klemmt) ist das Motto der Basler Fasnacht 2012. Viele Cliquen nehmen Finanz- und Geldkrisen aufs Korn: von Banken, Euro, Griechenland und dem starken Franken bis hin zum klammen Nachbarkanton Baselland.

Andere Sujets sind Politikthemen aus Basel und der Schweiz, Fukushima, der angebliche Weltuntergang und vieles mehr.

Rundgang durch die Stadt

484 sogenannte Fasnachtseinheiten haben sich beim Fasnachts-Comité für den Cortège angemeldet; nach Schätzungen etwa 11'800 Aktive dürften mit dabei sein.

Cortège am Fasnachts-Montag

Cortège am Fasnachts-Montag

Die Route führt im Kreis durchs Gross- und Kleinbasel. Ein Teil der Cliquen absolviert sie in der einen, ein anderer Teil in der Gegenrichtung. An vier Orten steht das Comité (Barfüsserplatz, Marktplatz, Wettsteinbrücke, Clarastrasse).

Gross und Klein dabei

In der strahlenden Sonne geniessen die Besucher den Cortège. Die Kleinen, die sich trauen, stehen ganz vorne, wo die Cliquen und Wagen vorbei ziehen und rufen laut: «Waggis, Waggis, hesch mer e Dääfeli!» Munter wird verteilt. Orangen, Bonbons, Rosen und immer mal wieder «e Hampfle Räppli».

Räppli-Dusche am Cortège

Räppli-Dusche am Cortège

Die etwas älteren Kinder kommen hier oft drunter. Mit Vorliebe werden die hübsch geschminkten jungen Damen mit einer Räppli-Dusche für ihr Bemühen um eine Rose belohnt.

Trotzdem haben alle ihren Spass. Denn dies alles gehört zu einem perfekten Basler Fasnachts-Montag. Das angenehm warme Frühlingswetter - nach der eisigen Kälte - setzt dem Geschehen noch das i-Pünktchen auf. (zam)