Dafür, dass er «das Wunder von St. Jakob» vollbracht habe, wurde am Montagabend der FCB-Präsident Bernhard Heusler (rechts, mit dem Stern in der Hand) mit dem Basler Stern ausgezeichnet. Der 49-jährige Wirtschaftsanwalt ist seit 2011 an der Spitze des Basler Fussballclubs. Er übernahm das Amt von Gigi Oeri. Unter Heusler hat der FC Basel etwas geschafft, was noch vor wenigen Jahren im Schweizer Fussball als Ding der Unmöglichkeit galt: richtig gutes Geld zu verdienen. 18 Millionen Franken Gewinn bei einem Umsatz von 80 Millionen hat der FCB 2012 erwirtschaftet. Inzwischen betragen die finanziellen Reserven des Schweizer Serienmeisters stolze 32 Millionen Franken.

Eine Jury, zusammengesetzt aus Basler Persönlichkeiten, ehrt einmal jährlich eine Person, als Dank für ihre Leistungen für die Stadt Basel. Es gibt kein ausschliessendes Tätigkeitsgebiet. Kriterien sind überdurchschnittliche Leistung über eine längere Zeit, Auftritt als Persönlichkeit und eine wesentliche Ausstrahlung für die Stadt. Die Auszeichnung ist nicht mit einem Geldbetrag, sondern mit der Übergabe des Basler Stern im Rahmen einer speziellen Ehrung verbunden.