Fussball
FCB-Captain Marco Streller: «Der Schmerz ist sehr gross, es ist ganz bitter»

1:1 hiess das Schlussresultat zwischen Steaua Bukarest und dem FC Basel. Für die Bebbi sind es zwei verlorene, nicht ein gewonnener Punkt. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Marco Streller nach der Partie. Noch ist für ihn aber nichts verloren.

Céline Feller
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Steaua Bukarest - FC Basel
12 Bilder
Artistisch, wie Mohamed Salah versucht, Mihai Pintilii den Ball abzuluchsen.
Marcelo Diaz strahlt nach seinem Traumtor.
Murat Yakin zeigt seinem Team die Richtung vor.
Der FC Basel jubelt.
Ivanov, Schär und Salah freuen sich mit Torschütze Diaz.
Kein Durchkommen für Marco Streller gegen Lukasz Szukala.
Ivanov's Kopfball wird auf der Linie abgewehrt.
Augen zu und durch: Innenverteidiger Ivan Ivanov im Luftduell.
Kay Voser verteidigt den Ball erfolgreich.
Mohamed Salah hat den Ball im Visier.
Safari und Popa kämpfen um den Ball.

Steaua Bukarest - FC Basel

Keystone

Das Unentschieden sei alles in allem nicht gestohlen, fasste ein Reporter nach Abpfiff die Partie zusammen. «Das sehe ich ganz anderst. Wir hatten sehr viele Chancen in der 1. Halbzeit und hätten den Sieg verdient gehabt» entgegnete Captain Marco Streller, der ab der 74. Minute die Partie von der Bank mitansehen musste. «Der Schmerz ist sehr gross, es ist ganz bitter, denn wir hatten den Match im Griff, der Ausgleich von Steaua war nicht zwingend.»

Der ratlos wirkende Stürmer konnte sich nicht erklären, wie die Partie noch aus der Hand gegeben wurde. «Vielleicht haben wir uns zu fest in die Defensive drücken lassen. Vielleicht haben wir das 2:0 nicht vehement genug gesucht. Ich weiss es nicht» so Streller.

Auch Valentin Stocker und Kay Voser war die Unzufriedenheit anzusehen. «Wir waren über weite Teile überlegen, haben die Partie eigentlich gut runter gespielt, und dann passierte dieses Tor...» erzählte Stocker. Kay Voser bezeichnete den Ausgleich als «glückliches Tor.» Und der Präsident der Bebbi, Bernhard Heusler, bediente sich einer alten Fussball-Weisheit: «So ist eben der Fussball.»

Nächstes Spiel zu Hause gegen Bukarest

Der FC Basel steht nach den ersten drei von sechs Spielen mit vier Punkten auf dem dritten Platz, drei Zähler vor Schlusslicht Steaua Bukarest. Für Streller ist der eine Punkt aus den letzten beiden Spielen (0:1-Niederlage zu Hause gegen Schalke und das gestrige 1:1 gegen Bukarest) aber viel zu wenig. Doch noch ist für «Pipi» nichts verloren.

Für das Spiel am 6. November, wenn Bukarest im Joggeli gastiert, gilt die Devise «alles auf Sieg». Darüber ist man sich beim FCB einig. «Wenn wir das Rückspiel zu Hause gewinnen und effizienter werden, können wir auch um unser Ziel, die Achtelfinals, weiterkämpfen» rechnete der Coach des FC Basel, Murat Yakin, vor.