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FCB-Neuverpflichtung Marek Suchy: «Es ist eine Ehre, für den FCB zu spielen»

Neuer FCB-Innenverteidiger Marek Suchy steht den Medien Rede und Antwort.

Neuer FCB-Innenverteidiger Marek Suchy steht den Medien Rede und Antwort.

Der neue Innenverteidiger des FC Basels machte anfangs noch einen scheuen Eindruck, taute jedoch nach und nach auf. Der 26-jährige Tscheche erzählt von seinen ersten Eindrücken, warum er zum FCB wechselte und wie es um seine Deutschkenntnisse steht.

Marek Suchy, wie sind Ihre ersten Eindrücke von der Schweiz und speziell von Basel?

Marek Suchy: Es gefällt mir sehr gut hier. Der Unterschied zu Russland ist riesig, in Basel ist alles viel ruhiger.

Ist Ihnen die Schweiz vertraut?

Ja, in der Schule hatte ich einige Jahre Deutschunterricht und da lernten wir auch Dinge über die Schweiz. Zum Beispiel weiss ich, dass das Land in Kantone unterteilt ist. Ich will nun so schnell wie möglich die Menschen, die Stadt und die Traditionen kennen lernen.

Und wie steht es um Ihre Deutschkenntnisse?

In Moskau habe ich nur Russisch und Englisch gesprochen, da ist das Deutsch etwas eingerostet. Aber in ein paar Wochen wird es wieder besser gehen.

Wann haben Sie zum ersten Mal vom Interesse des FC Basel gehört?

Den ersten Kontakt gab es letzte Woche. Dann ging alles sehr schnell und jetzt bin ich schon hier. Als ich gehört habe, dass der FCB mich will, war er meine erste Wahl.

Was wissen Sie über Ihren neuen Klub?

Ich habe den FCB immer verfolgt. Die Mannschaft hat in den letzten Jahren in der Europa League und in der Champions League grossartige Leistungen gezeigt. Der FCB ist eine grosse Mannschaft, für mich ist es eine Ehre hier spielen zu dürfen.

Sie sind für ein halbes Jahr von Spartak Moskau ausgeliehen. Ist es Ihr Ziel, über den Sommer hinaus in Basel zu bleiben?

Auf jeden Fall. Ich werde alles geben, damit ich hierbleiben kann.

Sie wollen sich also in dem halben Jahr in Basel nicht wieder interessant für Spartak machen?

Ich habe vier Jahre in Russland gespielt, das reicht. Ich habe eine Luftveränderung gebraucht.

Sie waren in Moskau drei Jahre lang Stammspieler. Doch im letzten halben Jahr haben Sie nur ein Meisterschaftsspiel über 90 Minuten bestritten. Ist das auch ein Grund, warum Sie wechseln wollten?

Im Sommer sind ein paar neue Spieler gekommen und der Trainer von Spartak (Waleri Karpin; d. Red.) hat mir gesagt, dass sich meine Rolle ändert. Ich habe damals schon nach einem neuen Klub Ausschau gehalten, aber das passende Angebot war nicht dabei.

Noch wohnen Sie im Hotel. Sind Sie schon auf Wohnungssuche?

Ich möchte so schnell wie möglich in eine Wohnung ziehen, dann kommen auch meine Frau Alena und meine Tochter Anna nach. Ich bin sicher, ihnen wird es hier in Basel gut gefallen.

Wir haben gehört, Sie haben auch einen Hund?

Ja, einen Chihuahua. Er heisst Nicola.

Heute trainieren Sie ein erstes Mal mit Ihren Teamkollegen. Wie sind Sie aufgenommen worden?

Ich war am Mittwoch nach der Vertragsunterzeichnung kurz in der Kabine und habe alle begrüsst. Sie scheinen alle sehr nett zu sein. Heute werde ich sie besser kennen lernen, aber ich habe da überhaupt keine Bedenken.

Wie sieht es aus bezüglich eines Einsatzes am Sonntag in Lausanne? Fühlen Sie sich bereit?

Mit dem Trainer habe ich schon kurz gesprochen, aber noch nicht über Lausanne. Ich denke, das wird nach den Trainings heute und morgen entschieden.

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