Polizei-Einsätze

FCB-Spiele kosten Baselland rund 1,5 Millionen Franken

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FCB-Spiele kommen die Baselbieter Steuerzahler teuer zu stehen. Basel-Stadt zahlt aber noch mehr.

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Die Gewährleistung der Sicherheit an den Spielen des FC Basel kommt die Steuerzahler teuer zu stehen: So leisteten alleine Polizisten aus dem Baselbiet 2018 insgesamt 10'055 Mannstunden.

Für alle Heimspiele stellt die Baselbieter Polizei jeweils ein Kontingent von 15 Polizisten. Diese Einsätze schlagen mit 1,457 Millionen Franken zu Buche. Abzüglich von 60'000 Franken, die Baselland gemäss Vereinbarung Basel-Stadt verrechnen kann, verbleiben der Baselbieter Staatskasse Kosten von 1,398 Millionen Franken.

Dies geht aus Antworten der Baselbieter Regierung auf eine Interpellation von Grünen-Landrätin Florence Brenzikofer hervor. Am Gesamtaufwand der Baselbieter Polizei machen die Einsätze bei Fussballspielen demnach 1,84 Prozent aus.

717'000 Franken bezahlt der FC Basel selber

Noch mehr Geld gibt der Kanton Basel-Stadt für die Sicherheit an FCB-Spielen aus: 2018 sah sich die Basler Polizei mit Gesamtkosten von 2,957 Millionen Franken konfrontiert. Der Anteil von Baselland an den gesamten Sicherheitskosten beläuft sich demnach auf genau ein Drittel. Basel-Stadt verrechnete im vergangenen Jahr seinerseits 717 000 Franken an den FC Basel weiter.

Brenzikofers Frage nach den gesamtwirtschaftlichen Kosten inklusive Sachbeschädigungen und Zugsausfallkosten kann die Regierung nicht beantworten. Weder gäben die SBB Auskünfte über entstandene Schäden bekannt, noch würden die betroffenen Gemeinden Kosten von Sachbeschädigungen durch Fussballspiele ermitteln. Bei den erwähnten Zahlen handelt es sich um eine Momentaufnahme von 2018. Die Kosten variieren von Jahr zu Jahr stark, je nach dem, welche Mannschaften in der Super League vertreten sind.

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