In der 61. Minute rastete FCB-Mittelfeldmoter Valentin Stocker nach einem Rencontre mit Lausannes Abdelouahed Chakhsi aus. Der Lausanne-Spieler hatte zuvor Stocker an der Grundlinie ziemlich unnötig gegrätscht. Der gefoulte Stocker reagiert wie von der Tarantel gestochen, schnellte in die Höhe und ging auf seinen Gegner los und revanchierte sich mit einem Griff an den Hals des Marokkaners.

Chakhsi ging in der Folge theatralisch zu Boden. Es entfachten sofort Diskussionen. Der Schiedsrichter besprach sich mit seinen Assistenten und entschied, dass beide Akteure unter die Dusche mussten. Die Partie wurde mit zehn gegen zehn Spieler zu Ende gespielt. Basel siegte verdient mit 2:0, ohne dabei aber wirklich zu überzeugen.

«Darf nicht passieren»

Die Aktion von Stocker gibt nach der Partie zu reden. «So etwas darf nicht passieren», sagte FCB-Trainer Murat Yakin gegenüber dem SRF. Yakin zeigte aber auch Verständnis fürs Stockers Ausraster. Er sei sehr hart attackiert worden und «sein Gegenspieler hat nicht mit fairen Mitteln agiert».

Lausanne-Trainer Laurent Roussey sah es genau anderst. Er akzeptiere die rote Karte gegen seinen Verteidiger nicht. Ihn beschleiche das Gefühl, Teams wie Lausanne seien im St.-Jakob-Park von Beginn weg chancenlos, kritisierte er.