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FCB vor dem Saisonstart: Wie viele Punkte Vorsprung sollen es dieses Jahr sein?

Am Tag vor dem Saisonstart gegen Servette in Genf verbreitet FCB-Trainer wie gewohnt Optimismus. Die Aufstellung hat er bereits im Kopf, preisgeben wollte er sie aber noch nicht. Nicht von Beginn an spielen werden die neuen Südamerikaner Díaz und Sauro.

Sebastian Wendel
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«Ich bin überzeugt, dass meine Männer bereit sind. Mit dem Wissen, dass es sich in Genf um ein Pflichtspiel handelt, werden sie auch wieder die nötige, finale Entschlossenheit an den Tag legen», sagt FCB-Trainer Heiko Vogel im vor Spieltagen üblichen Pressegespräch.

Bis zum Abpfiff des Schiedsrichters in Genf zähle für ihn einzig und allein das Servette-Spiel. Grosse Gedanken über das wichtige Champions-League-Qualifikationsspiel vom Dienstag in Tallinn (Estland) habe er sich noch keine gemacht. «Wir haben Tallinn beobachten lassen und die nötigen Informationen beisammen, aber die gelangen erst ab Samstag an die Mannschaft.»

Die Anfangsformation gegen Servette hat Vogel bereits im Kopf. Detailliert wollte er darauf nicht eingehen, liess aber wissen, welche Spieler morgen nicht zum Einsatz kommen werden. Neben den Olympia-Fahrern Mohamed Salah, Fabian Schär und Fabian Frei gesellen sich Arlind Ajeti, Darko Jevtic und Kay Voser zu den Abwesenden. Ersterer laboriert an einer langwierigen Muskelverletzung. Jevtic und Voser hingegen sind zwar im Training voll dabei, nach ihren langen Verletzungspausen brauchen sie aber noch Zeit, um für Einsätze bereit zu sein.

Südamerikaner nicht in der Startformation

Vogel liess auch bezüglich der beiden erst kürzlich eingetroffenen Südamerikaner Marcelo Diaz und Gaston Sauro die Katze aus dem Sack. «Einen Einsatz von Beginn an schliesse ich bei ihnen aus.» Der noch anhaltende Jetlag und die kurze Integrationszeit seien die Gründe. Diaz und Sauro werden aber mit dem Team nach Genf reisen und wohl auch im Kader stehen.

Die Innenverteidigung vor dem gesetzten Goalie Yann Sommer ergibt sich somit von selbst: Aleksandar Dragovic und Radoslav Kovac bilden fürs erste dieses Duo. Links ist Joo-Ho Park gesetzt, auf rechts dürfte Vogel auch zu Beginn der neuen Saison auf Markus Steinhöfer vertrauen. Während Philipp Degen wohl auf der Ersatzbank Platz nehmen wird, darf sich sein Zwillingsbruder David grössere Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Da Salah beim ägyptischen Nationalteam weilt, ist Degen auf dem rechten Flügel nun erste Wahl. Eine Überraschung wäre es, wenn Jacques Zoua am rechten Flügel auflaufen würde. Er ist hinter dem Sturmduo Alex Frei/Marco Streller «unser Stürmer zweieinhalb», also erste Alternative bei einem Ausfall von Frei oder Streller. Links wird Valentin Stocker für Dampf sorgen. Im zentralen Mittelfeld läuft alles auf das Duo Yapi/Cabral hinaus.