An der vierten so genannten "Arbeitgeberbarometer"-Befragung der Arbeitgeber und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) seit 2009 haben 319 der 2500 angeschriebenen Betriebe teilgenommen. Die leicht angestiegene Rücklaufquote von 13 Prozent "lässt verlässliche Auswertungen zu" laut Studie. Gut die Hälfte der Antwortenden ist in Basel-Stadt domiziliert, ein Viertel im Unterbaselbiet.

In der Studie, welche die FHNW für den Arbeitgeberverband Basel durchführte, werden der starke Franken, Fachkräftemangel sowie die SVP-Zuwanderungsinitiative als grösste Herausforderungen genannt. Entsprechend setzten die meisten antwortenden Firmen auf Weiterbildung und Personalentwicklung.

Die Einschätzung der Zukunftsaussichten fällt leicht negativer aus als 2013. Die Antwortenden erwarten vor allem beim Gewinn und Investitionsvolumen tiefere Werte.

Bei den Standortfaktoren sehr positiv bewertet werden der Öffentliche Verkehr und die Kundennähe, ebenfalls positiv die Zusammenarbeit mit Behörden, eher negativ hingegen die Steuerbelastung. Die Werte haben sich gegenüber der letzten Befragung von 2013 unterschiedlich, wenn auch wenig verändert.

Bei den politischen Rahmenbedingungen steht das Lichten des Gesetzeswaldes weiterhin zuoberst auf der Firmen-Wunschliste. Zweitgrösstes Anliegen ist eine Flexibilisierung des Rentenalters. Die Bereitschaft, wegen der Steuern oder anderer Rahmenbedingungen in einen anderen Kanton abzuwandern, wird indes tief angegeben.