Lärmschutz
Flüsterbelag soll Buslärm an der Grenzacherstrasse reduzieren

Die Lärmbelastung an der Grenzacherstrasse durch den Busverkehr will die Basler Regierung mit dem Einbau eines Flüsterbelags verringern. Weitere Massnahmen sollen dazu führen, dass die Lärmschutzvorgaben eingehalten werden. Die Kosten belaufen sich auf mehrere hunderttausend Franken.

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Die Anwohner der Grenzacherstrasse kritisieren schon seit Jahren die Lärmbelastung durch die Busse. (Archiv)

Die Anwohner der Grenzacherstrasse kritisieren schon seit Jahren die Lärmbelastung durch die Busse. (Archiv)

Kenneth Nars

Die Anwohner der Grenzacherstrasse kritisieren schon seit Jahren die Lärmbelastung durch die Busse. Sie befürchten, die Situation werde noch schlimmer, wenn der Roche-Konzern die Ausbaupläne verwirklicht. Deshalb wolle die Regierung die Lärmbelastung verringern, heisst es in einer Mitteilung des Bau- und Verkehrsdepartements vom Montag.

Der Flüsterbelag werde zwischen dem Wettsteinplatz und der Peter-Rot-Strasse eingebaut, heisst es weiter. Auch werde die Bushaltestelle Rosengartenweg verlegt. Die Fachleute prüfen, die Haltestelle mindestens auf einer Strassenseite so anzuordnen, dass die Autos die haltenden Busse überholen können. Das gewähre einen kontinuierlichen Verkehrsfluss.

Sollten diese Massnahmen nicht reichen, um die Lärmschutzvorgaben zu erfüllen, müsste eine Temporeduktion geprüft werden, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement. Gemäss einer Grobschätzung liegen die Kosten für den Belag bei rund 400'000 Franken und jene für die Haltestelle-Verlegung bei rund 300'000 Franken.

Die Bushaltestelle müsste ohnehin behindertengerecht gebaut werden, sagte ein Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements. Diese Massnahme werde nun vorgezogen.

Laut Mitteilung will die Regierung in der Grenzacherstrasse zudem eine Obergrenze für Busse oder Trams von zwei Voll-Linien, die im 7,5 Minuten-Takt verkehren, einführen. Mit der für Ende 2016 geplanten Verlegung der Linie 42 sei diese Vorgabe erfüllt.

"Die ÖV-Frequenzen in der Grenzacherstrasse sollen nicht ausgebaut werden, auch nicht mit Extrakursen oder Extralinien zu Stosszeiten", heisst es in der Mitteilung. Sollte das ÖV-Angebot den Bedarf nicht decken, würden weitere Kapazitäten auf anderen Achsen geschaffen.