In Amerika ist sie als Morgengetränk bereits seit rund drei Jahren der Renner, die «broth to go»: Statt Kaffee gibt es hausgemachte Knochenbrühe zum Mitnehmen, denn die macht gross und stark. Den Trend angerührt hat der italienische Starkoch Marco Canora in seinem Restaurant Hearth im New Yorker East Village. Nun scheint die Bouillon für unterwegs langsam auch in die Schweiz zu schwappen, wie die «Schweiz am Wochenende» bereits Ende August berichtet hat.

Während viele Food-Trends aus aller Welt zunächst im hippen Zürich Fuss fassen, nimmt im Falle der Bouillon im Pappbecher Basel die Pionierrolle ein: Die Suppenbar so’up will ab kommender Woche in ihrem Restaurant am Fischmarkt eine kleine Auswahl anbieten. Dies sagt so’up-Geschäftsleiterin Natalie Kaden zur bz: «Einen Versuch ist es allemal wert.»

Sowohl eine vegane Gemüsebouillon als auch eine Rinderknochenbrühe will Kaden ins Suppensortiment aufnehmen. Diese können zum Beispiel mit Ingwer, Algenpulver. Kokosnussmilch oder Zitrone aufgepeppt werden. Kostenpunkt: 7 Franken, mit weiteren Zutaten 8 Franken.

Heute öffentliche Degustation

Das Angebot von so’up ist aber noch nicht in Stein gemeisselt. Es laufe noch die «Testphase», sagt Kaden. Deshalb findet heute Donnerstag während des Mittagsservices am Standort Fischmarkt eine öffentliche Degustation der hausgemachten Bouillon statt. «Wenn alles klappt, starten wir dann nächste Woche mit unseren Brühen im Kaffeebecher zum Mitnehmen», sagt Kaden. Die Suppen könnten aber auch selbstverständlich im Lokal gelöffelt werden.