Basel-Stadt
Freiräume: Rot-grüne Jungpolitiker kritisieren rot-grüne Regierung

Eine junge Politikergeneration begehrt auf: Die Regierungsräte der eigenen Partei würden die Jugendkultur in Basel vernachlässigen, kritisieren sie.

Andreas Maurer
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Da war die Welt der Kinderspital-Besetzer noch in Ordnung.(Bild: Martin Töngi)

Da war die Welt der Kinderspital-Besetzer noch in Ordnung.(Bild: Martin Töngi)

bz Basellandschaftliche Zeitung

Seit der Besetzung des alten Kinderspitals wird die Forderung nach mehr kulturellen Freiräumen oft geäussert. Sechs junge Politikerinnen und Politiker des Grünen Bündnisses, der Grünliberalen, der SP sowie der Juso zeigten am Montagmorgen an einer ungewohnt gut besuchten Medienorientierung auf, dass diese Forderungen nicht neu sind. Seit 2002 wurden im Grossen Rat eine Reihe von Vorstössen zum Thema eingereicht und überwiesen. Die Regierung hat diese bis heute aber nicht beantwortet.

Auf ihre vielen Worte lasse die Regierung wenige Taten folgen, kritisiert SP-Grossrat Tobit Schäfer. Die jungen Politiker schiessen damit gegen die etwas älteren Regierungsräte ihrer eigenen Parteien. Abwählen würden sie sie deswegen aber nicht. «Dafür müssten sie schon mehr verbrechen», meint Sibel Arslan, Grossrätin des Grünen Bündnisses.

Lesen Sie mehr zu den Forderungen und ihrer bisherigen Umsetzung in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 10. Mai.