Bereits am Montag wurde der bisherige Dezember-Rekord für Sonnenstunden in Basel gebrochen, wie Meteo Schweiz meldet. Bis gestern Mittag wurden 120 Stunden Sonnenschein gezählt – acht Stunden mehr als im bisherigen Rekord-Dezember 2013. Die Messreihe der Station Basel-Binningen geht bis ins Jahr 1959 zurück.

Während sich die Basler im Dezember über viel Sonnenschein freuen konnten, litten die Bewohner des Mittellands unter einer ebenfalls aussergewöhnlich stabilen Nebeldecke, die sich auf einer Höhe von 500 und 700 Metern vom Genfersee über das Drei-Seen-Land am Jurasüdfuss entlang bis zum Bodensee erstreckte.

Verantwortlich für die Wetterextreme ist gemäss Meteo Schweiz ein aussergewöhnlich kräftiges und langlebiges Subtropenhoch, das sich vom Mittelmeer bis über die Alpen ausbreitete und das Wetter in der Schweiz bestimmte. Es wirkte blockierend und lenkte dabei jegliche Fronten und Kaltluftausbrüche nördlich der Schweiz vorbei.

Während die Dezember-Temperaturen in Basel im Vergleich zu anderen Jahren nicht aussergewöhnlich waren, gehen die Meteorologen für höher gelegene Messstationen von Rekordwärmen aus. So wurde in Disentis mit 12 Grad der wärmste Stephanstag seit Messbeginn registriert.